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„Vertikal-Labor Münster“:

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Impressionen von Erlebnis-Projekten

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Erlebnis-Berichte

Teilnehmer der Erlebnis-Projekte sind herzlich eingeladen, hier Berichte zu verfassen. Ganz so, wie sie es sonst auch in Logbucheinträgen von GeoCaches tun.

56 Antworten auf Erlebnis-Berichte

  • Timo sagt:

    Gestern das Glück gehabt, den Geocacher Kurs Teil 1 besuchen zu dürfen im Vertikal-Labor-Münster.

    Bin erst ohne große Erwartungen zu diesem Kurs gefahren und war ehrlich gesagt ein wenig Skeptisch. Denn wer kennt es nicht, es wird einem was vom gelben im Ei erzählt und wenn man dann dort ist bekommt man nicht annähernd das geboten was geschrieben wurde und das Geld ist futsch.

    Das kann ich hier mit ruhigem gewissen nicht bestätigen.
    Der Kurs War vom Aufbau her gut strukturiert. Es wurde von Theorie über praktische Knotenkunde alles in einer lockeren Atmosphäre erklärt, allerdings mit ernsten Hintergrund wie sich das gehört.

    Ich hatte diesbezüglich auch keine großen Vorkenntnisse, was immer schwierig ist eine Sache zu bewerten.
    Aber egal worüber wir gesprochen haben es gab für alles eine plausible und ausführliche Erklärung.
    Denn man merkt schnell das Andi dafür lebt :).
    In jeder Minute die man am Seil hang, wurde man irgendwie immer bei einem Fehler erwischt, was mir persönlich gefallen hat und mir die Bestätigung gegeben hat das es dem Team wirklich wichtig ist das wir alles richtig machen und nicht diese „schlurige Stimmung“ umher ging.

    Es war wirklich bis in den späten Abend (ca. 23 Uhr) ein super Klima und man hat sich richtig wohl Gefühlt bei Andi und Kerstin.
    Es wurde sich auch immer Zeit genommen wenn man Fragen hatte, es kam nie das Gefühl auf man sei unerwünscht oder würde stören.

    Der schonende Einbau in einem Baum wurde uns erklärt und es wurde sehr großen Wert darauf gelegt, dass der Baum kein Schaden nimmt.

    Ich kann diesen Kurs und dieses Team nur empfehlen, es ist eine super Truppe für die sich eine längere Anreise definitiv lohnt.

    Vielen Dank für den schönen Tag mit euch und die wertvolle Erfahrung Die man durch euch mit nach Hause nehmen konnte.

    Gruß,

    Timo

  • Dirk Kaben sagt:

    Nachdem nun lange niemand hier mehr geschrieben hat hole ich dies mal kurz nach mit meinen Impressionen zu meinem Geocaching T5 Einsteigerkurs vergangenem Samstag. Ich könnte alles Wiederholen, was meine Vorschreiber hier veröffentlichen und war mit dem Kurs rundherum zufrieden. :mrgreen:
    Mit unendlicher Ruhe, Geduld und dennoch Präsenz haben Andi und Kerstin der Gruppe all das beigebracht, weshalb wir Samstag hierwaren: Einführung in die Seilzugangs- und positioniertechnik. Beide Trainer sind immer auf unsere individuellen Stärken und Potentiale sowie Wünsche der Kursteilnehmer eingegangen. So fühlte ich mich jederzeit zu 105% gefordert ( 😳 ), sicher und habe viel gelernt. Ich hatte einen Riesenspass!
    Resumee: Ich habe mich bereits zum zweiten Teil angemeldet und bin schon ganz scharf darauf, danke sagt Dirk aus Fröndenberg

  • Kiki sagt:

    Vertikal-Labor Climbing-Tour 2013, 28.12.2013

    Diese Climbing-Tour begann mit der etwas anderen Art von Klettern, die bisher niemand aus der Gruppe ausprobiert hatte: dem Sportklettern.

    Fast pünktlich trafen wir uns im Kletterzentrum „Bigwall“. Gleich nach der Anmeldung folgte die erste kleine Herausforderung, nämlich das Finden der richtigen Schuhgröße. Wir haben gelernt: dieser Schuh sollte wirklich gut sitzen, um nicht zu sagen, er darf auch ein wenig (zu) eng sein, um später an der Wand genug Gefühl bei den Tritten zu haben. Das war schon mal etwas völlig anderes als die groben, bequemen, knöchelhohen Schuhe, die wir Geocacher in Andis Halle bei der SZT gewöhnlich tragen. Der ein oder andere fühlte sich somit zunächst wie eine Geisha mit abgebundenen Füßen. Im Laufe des Tages merkten wir jedoch, dass ein gut und eng sitzender Schuh auch seine Vorteile hat .

    In mittlerweile bequemer Kleidung und unbequemen Schuhen, ausgerüstet mit einem ultra leichten Sportklettergurt (an dem so gar nichts weiter hing – sehr ungewöhnlich) und ohne Helm (noch ungewöhnlicher) ging es dann an die erste Wand. Gesichert von Andi machten wir unsere ersten Erfahrungen im Sportklettern. „Ach, ja – geht doch“ sagten wir. „Ist ja auch nur die Kinderwand“ sagte der Andi und schickte uns auch gleich auf verschiedenen Touren in die Höhe. Die Strecken wurden nach und nach schwieriger, aber Hilfestellung und Motivationsrufe von den unten Stehenden beflügelten den Kletternden. So schaffte ich Höhen und Strecken, die ich zuvor für nahezu unmöglich hielt. Zu erwähnen ist unbedingt, dass wir alle dabei viel Spaß hatten und die Gewissheit, nicht abzustürzen zu können, denn am anderen Ende des Seiles sicherte uns Andi.

    Während des Mittagessens und mit Blick auf das immer besser werdende Wetter beschlossen wir eine weitere Kletterrunde zu absolvieren, um dann am späten Nachmittag doch noch zum Tetraeder zu fahren.

    Dort angekommen war es bereits dunkel und das beleuchtete Tetraeder war weithin zu sehen. Mit jeder Wegbiegung, die uns höher und damit näher an diese imposante Stahlkonstruktion brachte, wuchs bei den meisten von uns die Aufregung. Viel Zeit darüber nachzudenken blieb jedoch nicht, denn wir mussten ja noch über Lichtgitter und Lochplatten, die den Blick nach unten zulassen, bis zu einer Plattform in etwa 40 m Höhe, von der wir uns dann abseilen wollten. Wollten wir das wirklich? JA!!!

    Den Einbau der zwei Seilstrecken und der Rettungsstrecke überließen wir nur all zu gern Andi und Kerstin, denn wir hatten in Andis Kursen gelernt, es gibt nur zwei Arten von Knoten, die richtigen und die falschen. Hier sollte es unbedingt die richtige sein!

    Ja, und dann war es endlich so weit. Nachdem ich mich in die Seile eingebaut und Andi alles kontrollierte hatte, schwang ich mich beherzt über das Geländer. Nun mussten noch ID und Rocker sortiert werden, bevor Andi meine Standplatzsicherung löste und das Abseilen beginnen konnte. Also genau genommen, eigentlich hätte beginnen können, denn was ich zuvor x mal in Andis Halle von der Brücke aus geübt hatten, schien in dieser Höhe irgendwie völlig anders. So brauchte es etwas Zeit und viele aufmunternde Worte von Andi, bevor sich meine wackeligen Knie durchdrückten, ich in gewohnter Manier mit dem Abseilen beginnen konnte und für mich ein Traum (nein, das ist keine Übertreibung) Meter für Meter in Erfüllung ging. Zugegeben, entspannt war diese erste Abfahrt für mich noch nicht, so dass dabei ich nicht einmal das Lichtermeer des Ruhrgebietes genießen konnte. Ich war im Vollrausch und nahm wenig um mich herum wahr – bis auf den Rocker, der ja irgendwie mit musste. Unten angekommen baute ich mich flott aus dem Seil aus, gab die Seilstrecke frei und joggte (ja, ich joggte!), noch immer wie im Rausch, bis zur ersten Plattform hinauf.

    Heute kann ich nicht einmal sagen, ob ich mich zwei oder drei Mal abgeseilt habe, aber ich erinnere mich gut daran, dass Andi mir beim letzten Abseilen vorschlug, am Seil kopfüber hängen zu bleiben, die Beine um das Seil zu schlingen und lächelnd in die Kamera zu blicken. Na klar, Andi, das versuche ich doch gerne mal! Fast hätte es auch geklappt, meine Füße waren deutlich höher als mein Kopf, die Beine fast gerade über mir, aber das Seil zu umschlingen habe ich dann doch nicht mehr geschafft. Ein Blick in das kopfstehende Lichtermeer und es schwindelte mir. Also Schluss mit der Akrobatik am Seil und Abfahrt. Nun konnte ich auf dem Weg nach unten auch zwischendurch anhalten und ganz entspannt in die Ferne blicken.

    „Auftritt der Feen – ein Pas de Deux am Seil““, will heißen: Kerstin und ich sind zum Abschluss des Tages parallel an den Seilstrecken munter wieder aufgestiegen. Auch in dieser Richtung waren die 40 m Höhe eine echte Herausforderung für mich und ich war wirklich froh, dass dabei Kerstin stets in meiner Nähe war!

    Viel Grüße an die Gruppe, mit euch hat der Tag so richtig Spaß gemacht! Vielen Dank an Kerstin für die Geduld und die Unterstützung und ein riesiges Dankeschön an Andi, der diesen ganz besonderen Tag für mich möglich gemacht hat!

    Kiki

  • Holger Kreisch sagt:

    Diese climbing Tour war ganz großes Kino!!!!!!!!!!!!
    Das anfängliche sportklettern hattte ich nie ausprobiert.
    Ich dachte für den ungelenkigen Holger sei das nichts!
    Falsch gedacht. Mit jeder Tour wuchs die Begeisterung!

    Dann durfte ich Michelle beim Sportklettern unter Anleitung von Andi sichern. Ganz schön anstrengend. Nicht körperlich, erfordert höchste Konzentration!!!!

    Nach Essen fassen ging es auf zum Abendkino nach Bottrop zum Tetraeder. Dieser ist schon im hellen faszinierend, das wir bei Dunkelheit aber noch getoppt. Dann rauf auf dem Tetraeder über schier unendliche Treppen, mit erreichen jeder Plattform den Rundumblick aufs Ruhrgebiet genossen. Einach nur schön!!!!

    Nach seileinbau von Andi und Kerstin gings ans abseilen. Nach übersteigen der Brüstung rief meine Tochter “Michelle “Papa du bist verrückt” Ja recht hat sie!!! Das macht so unglaublich viel spass! kopfüber am Vorsprung vorbei, schon etliche mal in der Kletterhalle gemacht, doch hier oben Adrenalin pur.

    Nach Abfahrt auf halbe Höhe Lichterspiel des Ruhrgebiets genossen. Ich schrie dann “Wie Geil ist das denn” Hat wohl niemand gehört. Egal musste raus !!!! Dann noch ein zweites Mal diese Abfahrt geniessen dürfen.

    Dann endete dieser wundervolle Tag. Michelle die sich das noch nicht zutraute war müde und ihr war kalt. Als verantwortungs-bewuster Vater traten wir dann die Heimreise an.

    Danke für diesen unvergesslichen Tag an Andi und Kerstin die das ermöglichten…

    Gruss aus Ennepetal von Holger und Michelle

  • Andy sagt:

    Hallo Freunde der Vertikalen

    Ich hatte das Vergnügen am vergangenem Wochenende an den beiden Lehrgängen „T5-GeoCaching – Seilzugangstechnik Level 1 und 2″ teilnehmen zu dürfen! Vorkenntnisse im Bereich T5 hatte ich keine allerdings habe ich dienstlich sehr oft mit Seilschaft und der Gleichen zu tun. Die beiden Lehrgänge sind von Anfang bis zum Ende sehr gut strukturiert und fachlich vom Allerfeinsten. Während der beiden Tage wurde mir alles das vermittelt, was man benötigt, um selbstständig und sicher an T5 Geocaches heranzukommen.

    An Tag 1 wurde neben Materialkunde, Knotenkunde und Sicherheitslehre der erste praxisnahe Einsatz am Seil ausgebildet. Hier konnte man die ersten Erfahrungen mit dem Auf.- und Abstieg sammeln. Dabei wurde jede Übung vorgemacht, erklärt und bis ins kleinste Detail ausgebildet. Jeder hatte genug Zeit um anschließend selbst zu üben und seine eigenen Erfahrungen zu machen. Zusätzlich wurden mehrere Anschlagmöglichkeiten an Bäumen und Gebäuden besprochen und in der Praxis umgesetzt. Des Weiteren wurde das Thema Abseilen durchgeführt. Der Tag endete dann gegen 00:30 Uhr und alle waren glücklich und zufrieden.

    An Tag 2 ging es im Schwerpunkt um die Rettung von Personen am Seil, weiteren Aufstiegsmöglichkeiten und der horizontalen Bewegung am Seil. Nach einer Wiederholung des Vortages, weiterer Knotenkunde und einer Einweisung in das Material ging es direkt in die Praxis über. Ganz getreu nach dem Motto “ vormachen, erklären, nachmachen und üben“ ginge es erst in die Vertikale und danach in die Horizontale. Der Umbau von einer Seilstrecke zur Nächsten inkl. der horizontalen Bewegung wurde als Erstes ausgebildet. Im Anschluss wurden wir in der Rettung am Seil einer hilflosen Person ausgebildet. Mehrere Übungen, viel Transferwissen und zusätzliche Tipp und Tricks rundeten den zweiten Tag ab und somit konnte die Ausbildung gegen 19:00 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden.

    Fazit: Wenn man sich im Bereich T5-Geocaching oder allgemein zum Thema Seilklettertechnik ausbilden lassen möchte, dann auf jeden Fall bei Andi! An den beiden Tag hat einfach alles gestimmt! Die Ausbildung ansich, die Location, das Material und die Ausrüstung und vorallem die beiden Ausbilder des Tages. Wir hatten jede Menge Spaß, haben viel gelernt und werden mit dem Wissen in Zukunft sich sehr viel Freude an der Seilzugangs- und Positionierungstechnik haben!

    DANKE Andi, du bist der Beste!
    Glück Ab und allzeit viel Spaß wünscht,
    Andy aus Bautzen!!!

    • Andi sagt:

      Hej Andy!
      Eben noch habe ich an dieses tolle Wochenende mit Dir und den anderen Übungsteilnehmern zurückgedacht.
      Ein so gutes Lob von einem so perfekten Übungsteilnehmer zu bekommen, ehrt mich sehr!
      Ich danke Dir ganz herzlich!
      So ein Ärger, dass Du so weit weg wohnst, sonst könnten wir ab und an mal auf Tour gehen. Vielleicht hast Du ja mal mit mir zeitgleich ein paar Tage dienstfrei und wir treffen uns einfach mal irgendwo in der Republik und arbeiten ein paar besondere seilzugangstechnische Manöver ab?

      bis dahin wünsche ich Dir alles Gute und dass Du und Deine Kameraden bei bester Gesundheit bleibt!

      Glück ab!!

      Andi

  • Markus sagt:

    Auch ich durfte als „Wiederholungstäter“ am 25.03. an dem Kurs bei Andi teilnehmen. Natürlich war auch ich im Vorfeld gespannt wie die neue Area wohl ist und war daher doch etwas aufgeregt.
    Zudem war ich mir sicher, dass ich auch so einiges seit dem letzten Kurs in eine zu tiefe Gehirnschublade gelegt hatte.
    Um 10 Uhr ging es in einer kleinen Gruppe (3+Andi) los, was natürlich klasse war, da es ja sozusagen eine „persönliche“ Betreuung war.
    Bei den Knoten musste ich mir dann auch meine nicht mehr vorhandenen Haare raufen, aber danke der Geduld von Andi kam auch ich ans Ziel.
    Im Anschluss daran ging es dann „an die Seile“, vorher habe ich die Gelegenheit genutzt und meine Ausrüstung von Andi optimieren lassen, vielen Dank noch mal dafür!
    Wir verlebten eine tollen, aber auch kalten Nachmittag, aber beim Kletter wurde uns dann allen warm. Kiki hat die Temperaturen ja genau beschrieben.
    Ich kann nur noch einmal Danke sagen für diesen super tollen Tag in einer super tollen Location, ich war echt sehr positiv überrascht, toll was ihr auf die Beine gestellt habt!!!
    Ich freu mich schon auf den nächsten Besuch in Münster.

    Viele Grüße aus Melle

    Markus

  • Kiki sagt:

    Obwohl ich als „Wiederholungstäter“ gelte – ich habe den Level1-Kurs bereits im Sommer gemacht – war es nicht weniger aufregend für mich, denn meine Erfahrung in der Seilzugangstechnik (nicht im Klettern!!) tendieren bisher gegen 0. Die Nacht zuvor war dem entsprechend.

    Fotos des Vertikal-Labors auf Andis Homepage ließen bereits vermuten: es wird höher sein als in Nordwalde – und es war höher und schöner und bot viel mehr Möglichkeiten, die wir jedoch noch gar nicht zu nutzen wagten. Einzig der Charme der alten Baumwollspinnerei fehlte ein wenig. Gelungen ist die „Einrichtung“ alle mal! Respekt und Glückwunsch dazu!

    Wir hatten heute sozusagen die Luxusvariante aller Kurse, denn wir waren nur 3 Teilnehmer: ein Neuling und zwei Wiederholer ohne nennenswerte Erfahrungen, so dass wir mit fast gleichen Voraussetzungen angereist waren.

    Der Tag startete bei gefühlten -2°C Innentemperatur und leichten Böen mit dem Theorieteil. Obwohl alles schon einmal gehört, vergehen die ersten Stunden auch heute wie im Flug. Mit locker-flockigen Sprüchen, heiter-ironischen Erfahrungsberichten, untermalt durch erschreckende Bilder werden wir daran erinnert, dass Sicherheit das oberste Gebot ist. Immer!

    Die Stimmung bei der Knotenkunde schwankt zwischen heiter und verzweifelt und das nicht nur auf Seiten der Teilnehmer: Achter, Bienenstich, Getüdel, Mastwurf, Macramé, Spierenstich, doppelt, einfach, gelegt, gesteckt. Letztendlich haben wir alles geschafft, und fast auch den Herrn Andi 😉 .

    Es folgt eine kurze Unterbrechung zur Nahrungsaufnahme und zum Auftauen, dann geht es in die Ausrüstung und an die Seile.
    Hier lernen/wiederholen wir die einzig zulässige Art der Karabiner-Handhabung, den korrekten Einbau aller Geräte und die richtige Haltung der Lockersling. Das geht natürlich am besten und ausschließlich auf Andis Weise. Da ist er völlig kompromisslos.
    An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass wir nur drei Teilnehmer waren und Andi somit immer und alles und sofort sah, was wir taten. Das als Vorteil zu sehen war manchmal nicht so leicht ;-).

    Bei mittlerweile gefühlten -5°C beginnt das Vergnügen in den Seilen. Rauf, runter, ausbauen, einbauen, rauf, unter, ausbauen, einbauen, Körperhaltung, wo ist die Lockersling, Fußposition, Nasenrichtung, die Hüfte nicht drehen, atmen, lächeln. Endlich wird mir warm.

    Die erste besondere Herausforderung des Tages hat Andi für mich, als er mit mir das Münchhausen-Experiment macht. Nach einem harmlosen Start hänge ich oben im Seil und fragte ich mich zwischenzeitlich, als nämlich mein linker Fuß im Footer in Höhe meiner Augen ist, wie ich jemals aus dieser Nummer wieder heraus komme. Wie so oft an diesem Tag hat es sich als gut, nützlich und richtig erwiesen genau das zu tun, was der Herr Andi sagt. Und schwupps ist mein persönliches Getüdel aufgelöst, die Geräte alle wieder dort wo sie ursprünglich waren und ich kann mich unbeschadet abseilen. Das war echt super! Und mir ist wieder ein wenig wärmer.

    Nach Sonnenuntergang und bei mindestens -8°C Innentemperatur simulieren wir das Abseilen von einer Brücke. Vorweg ein wenig Theorie über weitere Knoten, Redunanz, den etwas anderen Einbau der Geräte ins Seil und die Erkenntnis, dass sich das Oben nicht immer sofort und eindeutig zuerkennen gibt.

    So langsam beginnen meine Knie zu zittern und das nicht nur wegen der Kälte und obwohl ich noch festen Boden unter den Füßen habe und auf der „richtigen“ Seite des Geländes stehe. Noch!
    Kurz Zeit später klettere ich etwas umständlich weil zitterig über besagtes Gelände. (Na wenigstens hängt die Lampe noch.) Langsam taste ich mich vor – oder in diesem Fall eher zurück – in Richtung nach unten und nehme Anweisungen von dem kopfüber hängendem Herrn Andi entgegen. Ein weiteres Mal an diesem Tag sind meine Füße höher als mein Kopf, was mir ein weiteres mal nicht so recht geheuer ist. Und jetzt ist mir trotz der niedrigen Umgebungstemperatur richtig heiß!
    Erst als ich sozusagen die Bodenhaftung verliere und in gewohnter Position in Gurt und Seil hänge ist auch für mich alles wieder beauty 😛 .

    Zum Abschluss des Tages und zur Freude aller Bäume erklärt uns Herr Andi noch den Einbau eines Cambiumschoners.
    Während dessen friere ich vollends ein. Hände, Füße, Hirn, nicht funktioniert mehr, als ich das letzte mal an diesem Tag meine Geräte ins Seil einbauen soll.
    Andi zeigt uns noch eine Knotenkombination, mit der der am Boden stehende ggf eine HiLoPe herunterlassen kann. Das kann unumstritten von Vorteil sein.

    Als wir uns gegen 21.15 h mit dem noch immer gut gelaunten Andi zusammensetzen und den Tag Revue passieren lassen, stellen wir fest, wie gut die Entscheidung war, heute hier her zu kommen. Man vergisst einfach zu viel, wenn man nicht regelmäßig trainiert.
    Weiterhin stellen wir fest, dass bei den mittlerweile gefühlten -15°C die Wanduhr, der Heizpilz und die Kaffeemaschine ihren Dienst versagt haben, aber das sei nur am Rande erwähnt.

    Alle, die den Kurs bereits gemacht haben, wissen was ich meine, wenn ich einfach nur sage „ Danke für diesen tollen Tag!“.
    Denen, die das noch vor sich haben sage ich: freut euch drauf, es ist wirklich etwas ganz Besonderes!!

    Kiki

    😉

  • Thomas und Nicole sagt:

    Hallo an das Team des Vertical Labors.
    Natürlich möchte auch ich den Besuch nicht unkommentiert lassen. Zuerst kann ich nur sagen, dass ich noch nie solch ein WE hatte. Aber ganz von Anfang an.
    Also wir haben Freitag Abend, schlafen bei meiner Schwester in Marl, ist nicht ganz so weit weg wie Aachen, liegen im Bett und hoffen, dass wir irgendwie ein Auge zu kriegen vor Vorfreude. Natürlich haben wir, das sind Nicole und ich, Thomas, Uns vorher etwas schlau gemacht, und haben erst mal nur den ersten Kurs gebucht. Wir sind ja nicht die sportlichsten, und erst mal wollen wir sehen, ob es überhaupt Spaß macht. Samstagmorgen also auf nach Münster. Trainings Area gefunden, aus dem Auto ausgestiegen und noch kurz nen Schluck getrunken, da kommt auch schon der nächste “ Teilnehmer“. Kurz vorgestellt, und schon wird klar, der ist von der Trainerstaffel. Wenige Minuten später treffen auch die anderen Teilnehmer ein. Noch wenige Minuten weiter kommt der „total“ unauffällige Wagen angerauscht. Mit Blaulicht auf dem Dach. Ich denke noch bei mir: “ Der Angeber.“ Da steigt auch schon der kleine Andi aus dem Auto. Also ich für meinen Teil bin etwa 1,70m hoch, der Herr Andi ungefähr doppelt so hoch. Wenn man drüber nachdenkt, dann steigt der ja auch nur halb so hoch am Seil wie ich. Egal alles Spekulation. Erst mal abwarten. Wir gehen also ungefähr hundert Stufen durch ein Treppenhaus. Kommen in einem Schulungsraum an bei kleinen Temperaturen. Erst mal wird Kaffee gekocht. Gefällt mir. Ich liebe Kaffeejunkies. Jetzt folgt eine kurze Vorstellung. Also es gibt den Herrn Andy, den Headhunter, die Frau Kerstin, die kann mittlerweile Kaffee kochen, und den Herrn Axel, den „Praktikanten“. Später wird sich herausstellen die können alle noch ein wenig viel viel mehr.
    Jetzt geht es an die gefürchtete Theorie von der man im I-Net lesen kann. Doch ab jetzt bessert sich meine Laune. Uns wird anschaulich erklärt was es mit Beschleunigung von Fremdkörpern zu tun hat. Denke da gerne an den Kugelschreiber. 😉
    Schwupp die Wupp haben wir schon einiges gehört und versucht es uns zu merken. Mittlerweile wissen wir auch, dass man das Wort „tun“ gar nicht oft genug benutzen kann.
    Naja, nach dem ganzen zugehöre geht es eine Etage tiefer. Irgendwie bin ich froh, dass doch noch Treppen genutzt werden. Unten angekommen, geht es an die ersten Knoten. Achterknoten, den hab ich mir im I-Net vorher schon mal angesehen. Das legen klappt auch noch ganz gut. Dann geht es aber darum die Augen zuzulassen. Geht auch noch so gerade, aber hinter dem Rücken wird es auf einmal etwas anders. Aber hat ja noch geklappt. Irgendwann erfahren wir auch, dass es durchaus etwas anderes ist etwas woran zu tüddeln und etwas zu vertüddeln.
    Jetzt steht die Pizzakarte auf dem Plan. Schnell ausgesucht, und weiter geht es mit den Knoten. Doppelter Bienenstich?????? Oder doppelter Spierestich?????? Egal, es gibt ja auch Nupsis, Gerödel, und sogar: „ Du weißt doch was ich meine“. Alles totale Fachbegriffe! 😉
    ACHTUNG GRUPPE, Essen ist da!!! schallt es durch die Halle. Also wird essen gefasst.
    Wie gegessen wird spare ich mir jetzt mal, das kennt so ziemlich jeder. Jetzt geht es erst mal an die Gurte. NEIN, erst mal alle noch mal PIPI.
    Nachdem man sich irgendwie mit dem Gurt vertraut gemacht hat, und Ihn sogar irgendwie angezogen hat steht die gegenseitige Überprüfung an.
    Nachdem wir endlich die Dinger an hatten, kam Herr Andi dann wieder zu uns Vom Schulungsraum aus Kopfüber zu uns herunter. Seine Worte waren dann: „Das macht Ihr heute Abend auch“.
    „Der hat doch nen Knall“ denke ich bei mir, diskutieren werde ich nicht, er ist stärker.
    So, jetzt aber mal ab ins Seil. Nach kurzer Anleitung haben wir dann auch irgendwie Kontakt dazu, und den Kontakt zum Boden verloren. Und jetzt kommt das „GEBET“. Wer es mitgemacht hat, weiß was ich meine! 😉
    Und dann geht es auch wieder runter. Hm, das klappt ja ganz gut.
    Aufseilen, abseilen, hochseilen, abseilen, aber irgendwie macht es mir doch Spaß! Nein, ich muss sagen dass ich es extrem Geil finde.
    Irgendwann ging es dann an die Brücke. Abseilen ist angesagt. Und spätestens jetzt weiß ich dass oben nicht immer über mir ist. Es kann auch direkt vor meinen Füßen liegen. Knoten im Hirn sind zum Glück nicht tödlich.
    Und plötzlich hänge ich ich wirklich Kopfüber mit den Schuhsolen noch gerade an der Brücke. Naja, nicht zu viel versprochen. Dann kam noch die Info dass für den zweiten Kurs am nächsten Tag noch welche abgesprungen sind. Kurzentschlossen haben „Schnuck“ (Nicole) und ich das Angebot angenommen.
    Irgendwann so gegen 21:00 Uhr denke ich saßen wir dann noch auf der Couch und zogen Resumé zum Tag.
    Jetzt aber ab zum schlafen.

    Sonntag Morgen

    Ab ins Auto, es geht weiter.
    Wir kommen also wieder an, es geht die Treppen wieder hoch, es wird Kaffee gekocht. Deja vu?
    Andi setzt sich, und die erste tiefe Enttäuschung kommt. Keine Theorie.
    Also nix wie runter, neuen Knoten gelernt, und dann ab ins Gerödel. Kurz warm gemacht mit dem Erlernten vom Vortag. Und dann……
    Seiltransfer. Also der kleine! 😉
    Hin und her geübt.
    Dann sollte wohl ein Seil eingebaut werden. Ziemlich Planlos standen wir dann wohl da.
    Irgendwie fehlte uns die Idee. Ich glaube das einzige was wirklich geklappt hat, war die Pilotschnur. Aber egal. Dann eine kurze Erklärung zum Blödmannseil. Aber wenn ich ehrlich bin hat man ja öfter mal gelacht wie blöd man sein kann, und einige Male hab ich mir gedacht:“ Hätte mir auch passieren können.“ Nicht nur bei dem Seil.
    Jetzt ging es in den Parcours. Wir sollten den in einer Zeit schaffen. Dazu möchte ich nicht viel sagen, außer, dass es Spaß gemacht hat. Einer Kandidatin möchte ich meinen ganz großen Respekt aussprechen, ich glaube Martina heißt Du, Du hast den Mut gehabt zu sagen, dass es nicht weiter geht. RESPEKT.
    Danach war noch die Rettung einer HILOPE dran.
    Ich muss sagen, dass mich das doch geschlaucht hat.
    Aber auch dies hat Spaß gemacht.

    Und dann ging auch dieser Tag dem Ende entgegen.

    Mein Fazit:

    Ich bin ursprünglich mit der Erwartung an diesen Kurs gegangen dass ich danach fast jeden T5er heben kann. Dies Erwartung hat sich in meinen Augen nicht erfüllt. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass es kein T5er wert ist Ihn leichtsinnig anzugehen. Keine Plastikdose kann es wert sein sich in eine Gefahr zu begeben, oder einen Baum zu schädigen. Ich bin ganz sicher kein Umweltfanatiker, aber ich denke dass es jeder Baum verdient hat, dass er einen Kambiumschoner genießt. Und in meinen Augen auch das Sicherungsseil. Ich nenne das Redundanz auf gesteigertem Niveau. Wer sich Ausrüstung für locker 500€ kaufen kann, der kann auch noch einen Schoner mehr kaufen.
    Bevor wir den ersten T5er heben werden, wollen wir noch zu den Trainings gehen, und das ganze verinnerlichen.
    Ich meine das nicht negativ mit den Erwartungen, sondern in vollem Umfang Positiv. Uns wurde sehr Eindringlich erklärt dass Schwerkraft tödlich ist, und das oben auch mal woanders sein kann.

    Ich kann den/die Kurse nur empfehlen. Zumindest allen die Geocaching verantwortungsvoll betreiben möchten. Allen anderen wünsche ich, dass Sie nicht nur „wissen was Sie tun“, sondern auch mit den Auswirkungen leben können.

    Vielen Dank an Andi, Kerstin und Axel.

  • Thomas und Nicole sagt:

    Nach einer erfolgreichen Heimreise, bei welcher wir kaum unsere Beine, Arme, Nacken oder sonstige Körperteile bewegen konnten, hier unser Erfahrungsbericht:

    Bereits nach dem ersten Kurs, den wir einen Tag vorher gemacht haben, waren wir beide einfach nur begeistert.
    Der Theorieteil war umfangreich und mit entsprechendem Bildmaterial und sehr gut erklärten Gefahrenquellen (Kugelschreiber, Geldbörse) schnell verinnerlicht.
    Auch wenn ich (Nicole), zugeben muss, dass mich das „Berechnen“ der Zugkraft die auf so ein Seil einwirken, etwas überforderte (es wurde zum Glück darauf verzichtet das gewonnene Wissen schriftlich zu testen) muss ich sagen, dass dieses Grundwissen für das sichere Handhaben einfach unerlässlich ist.
    Der folgende Praxisteil erwies sich als wundervoll anstrengend.
    Knoten sind mit offenen Augen kein Problem, hinter dem Rücken darf Thomas dann „ran“ und ich, „Queen of the Augen-zu-Knoten-Contest“ werde dann alle Knoten im Dunkeln in Angriff nehmen.

    Nach der Knotenkunde ran ans Seil.
    Der erste Aufstieg zeigte wie schwer man es sich manchmal machen kann. Nachdem uns die Trainer unsere Fehler veranschaulichten, immer wieder einen Tipp lieferten, konnte zumindest einer von uns wie ein Äffchen die Seile hoch und runter hüpfen.
    Mein schönster Teil war das Ablassen von der Plattform.
    Ich hätte das die ganze Nacht machen können und wäre gerne noch länger geblieben und hätte euch einfach morgens die Tür geöffnet für den 2. Kurs, bei dem wir dann auch, spontan wie wir ja sind, dabei waren.

    In der Nacht wurde dann noch mal überlegt, welcher Unterschied zwischen dem doppelten Bienenstich und dem doppelten Spierenstich besteht.
    Am Morgen zeigte sich zwar schon eine gewisse Lediertheit unserer Muskeln, aber den 2. Teil würden wir nicht missen wollen.
    Nachdem man sich herzlich begrüßt hat, man kannte sich ja schon, wurde durch Andi erläutert, welche wundervollen „Gemeinheiten“ heute auf dem Plan standen.
    Ein neuer Knoten stand auf dem Plan. Ein Seil wollte „installiert“ werden und der Umbau von dem einen Seil zum anderen sollte gelernt werden (kleiner Seiltransfer).
    Dann ging es schon los in den Parkour für welchen wir einen gewissen Zeitrahmen eingeräumt bekamen.
    Naja, ich kann soviel dazu sagen, der Zeitrahmen wurde zwar nicht eingehalten, aber das Glücksgefühl, diesen Parkour gemeistert zu haben und der „ich will noch mal“ Gesichtsausdruck bei allen Teilnehmern, haben gezeigt wie viel Spaß es gemacht hat, wie stolz man auf sich selber und seine Leistung war und wie gerne wir zu den nächsten offenen Trainings kommen werden.
    Die zwei Tage waren wundervoll, anstrengend, lustig, lehrreich und und und und und.
    Wir kommen immer wieder gerne zu euch.

    Viele liebe Grüße
    „Klettermax“ und „Schnuck“

  • Ingo Roggenkamp-Nösekabel sagt:

    Hallo Kerstin, hallo Andi,

    ich wollte mich noch einmal herzlich für den Muskelkater bedanken, der mich nun heute quält. 😈 Diesen habe ich mir gestern bei dem mörderisch harten T5-Grundkurs zugezogen. Auch bin ich froh, dass die Drohung mit den Zigarettenstummeln nicht wahr gemacht wurde… *ironie off* Es war ein klasse Tag, an dem ich nicht nur technisch so einiges gelernt habe, was ich hoffentlich nicht so bald wieder vergesse, sondern dank Euch auch meine Ängste en passent reduziert habe. Ich hing fast kopfüber von einem Geländer 😆 😛 😀

    Nun heißt es dranbleiben und das Gelernte vertiefen, ich denke, wir sehen uns bald wieder!!

  • Sandy Knödler sagt:

    hey andi 🙂
    wollte mich nur mal bedanken 🙂
    die zeit bei euch hat mir echt spaß gemacht 🙂
    wie und wann und ob ich nach münster kommen kann, dass weiß ich leider noch nicht :/
    trotzdem habe ich durch euch ein neues hobby entdeckt 🙂
    danke dafür!
    ganz viele liebe grüße
    sandy 🙂

    • Andi sagt:

      Liebe Sandy!
      Ich freue mich sehr, dass Dir die Trainings in der Kletterfabrik in Nordwalde so viel Spaß gemacht hatten!
      Nach Münster kommst Du spätestens, sobald Du Deinen Führerschein gemacht haben wirst.
      Ansonsten müssen wir uns mal nach Mitfahrgelegenheiten für Dich umschauen …

      Ganz herzlich liebe Grüße
      vom Andi

  • Kaßler Manfred sagt:

    Natürlich möchte auch ich nicht unkommentiert in Vergessenheit geraten.Ich kann mich den Ausführungen eigentlich nur anschließen und dem Andi und der Kerstin meinen herzlichen Dank aussprechen.Es war ein erlebnisreicher Tag,welcher auch mal etwas Auflockerung durch Andi`s Witz und Charme erfuhr.
    Wir kommen wieder,das habt Ihr nun davon.Grüße aus dem Eichsfeld sendet
    Mannni

  • Sonja sagt:

    Sonntag war es soweit: Endlich konnte ich zusammen mit Heiko den Weg nach Münster antreten und den heiß ersehnten Fortgeschrittenen-Kurs mitmachen 😛
    Bin immer noch ganz „voll“ von dem Erlernten und Erlebten- das macht Spaß, Spaß und immer noch mehr Spaß :mrgreen:
    Auch wenn es anstrengend ist oder man sich mal verhaspelt oder auch grad mal komplett planlos ist.
    So macht Lernen Spaß; was soll ich sagen… das allerbeste war der Parcours!
    Dabei hatte ich davor echt einen Mordsrespekt. Aber als dann die ersten gestartet waren, fing ich schon an, mit den Hufen zu scharren „ichwillichwillichwill“ 😆
    Und das alles unter perfekter, ich nenn es mal Wuschigmache 😈
    Strobo-Licht, Disco-Musik, Gezappel, Nebelmaschine und Seilklau…
    Zum Verrücktwerden geil!
    Und alle haben es geschafft- na logisch, bei dem Trainer ❗
    Danke Andi und Kerstin für Eure Mühe, den Spaß, den Ihr habt und vermittelt und dafür, dass Ihr auf uns aufpasst, wenn es mal nötig ist 😀
    Wir kommen wieder, sobald wir können.
    Üben und machen und Euch wiedersehen und Neueslernen- Attacke 😎

  • Mary sagt:

    hier hatten wir mächtig spass…es war ein toller tag, jeder kam auf seine kosten…wir werden im frühjahr auch zum zweiten kurs kommen…vorher vielleicht noch ein freies training?… 😮 😮

    grüßßßßßßßßeeeeeeee von mary und manni aus dem eichsfeld

  • Familie Spiekermann sagt:

    Unser Kommentar?……….Einfach nur WOW!!!

    Nachdem wir im vergangenen August beim ersten der T5 Geocaching Kurse teilgenommen hatten, sollte gestern dann der Zweite folgen.

    In Teil 1 lernten wir bereits viel über Sicherheit, Knoten und technische Hilfsmittel, und natürlich den Aufstieg und das Abseilen. Lernen ist eigendlich der verkehrte Ausdruck…vielmehr wurden wir vom Andi in Trance versetzt und „Programmiert“! Er brannte uns, mit seiner bis in unser Unterbewusstsein dringenden Stimme, das „Gebet“ ein. Und zwar so, dass wir es, ohne es zu Hause zu wiederholen, Monate später noch auswendig können…IRRE!
    Den ersten Kurs noch lebhaft (weil einfach genial) in Erinnerung, ging es dann gestern Früh nach Nordwalde. Nach der üblichen, herzlichen Begrüßung und dem gegenseitigen Vorstellen aller Kursteilnehmer ging es direkt ab in die Seile. „Heute bekommt ihr keinen Theorieteil, dafür jede Menge Probleme, die ihr als Gruppe lösen sollt!“,sagte Andi. Und während wir zwischen Kamin und Podest nochmal Auf- und Abstieg übten, bereitete Andi die erste Gemeinheit vor… 👿 Seileinbau…wie doof man sich doch anstellen kann, tss tss 😳 Dabei sagt man hier doch immer : STUMPF IST TRUMPF !!! :mrgreen:
    Nach minutenlangem Konzert mit Andis Weihnachtslied-Variationen 😉 und kollektivem Stirnklatscher konnte es dann mit dem Umstieg von einer zur anderen Seilstrecke weitergehen.
    Im Anschluss mussten wir dann einen Parcours meistern, in dem wir alles bereits Erlernte zur Anwendung bringen mussten. Cool, dachten wir, aber wir hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht 😯 Der Andi hat uns mit diversen Hilfsmitteln dermaßen unter Stress gesetzt, dass wir alle richtig ins Schwitzen kamen, und das nicht zu knapp…
    Zum Schluss war dann noch die Rettung einer bewusstlosen Person an der Reihe, was man natürlich IMMER WIEDER üben sollte, um es im Ernstfall auch richtig,schnell und vor allem sicher zu können.
    Den anderen Kursteilehmern (schöne Grüße übrigens) hat Andi dann noch die Rettung mit einer Rettungstrage nach Oben gezeigt. Wir mussten leider schon weg, weil unser Sohn am nächsten Morgen zur Schule musste.
    Unser Fazit : Einfach WOW, Genial, muss man mitgemacht haben!!!
    Müde, mit zitternden Muskeln und einem zufriedenen Grinsen im Gesicht, fuhren wir dann nach Hause…
    Vielen Dank an Kerstin und Andi für das geballte Wissen und die tolle Zeit
    (und die Engelsgeduld mit mir 😉 )

    Wir freuen uns schon auf das nächste offene Training…

    Martin

  • Matthias sagt:

    Zuerst mal: Es war klasse! Ein toller Tag mit zwei tollen Trainern und interessanten Teilnehmern.

    Nordwalde ist für uns „erweiterte Homezone“, nach 45 Minuten nicht zu schneller Autofahrt waren wir schon da.

    Aufgrund des Wetterumschwungs ins Frühlingshafte (8°) hatten wir die langen Unterhosen zwar eingepackt aber nicht angezogen, das sollte sich bald rächen, denn in der Fabrikhalle war es geschätzte 5° kälter und den Theorieteil verbringt man eher bewegungslos im Inneren. Ja, es wurde kalt.

    Aber genug gememmt 🙄 Ist ja auch nicht so, dass man nicht gewarnt worden wäre.

    Nach der etwas langen Kennenlernrunde ging’s dann recht flott an die Theorie und dort zuerst ans Wichtigste: An die Sicherheit.

    Gemeinsam wurden die Grundlagen sicheren Kletterns erarbeitet, die vom Kursleiter sehr anschaulich und mit viel Wiederholung in den Köpfen der Kletterwilligen, bzw. Seilzugangstechnikeinteressierten verankert wurden. Das Bild des aufrecht fallenden Kugelschreibers wird mich jedenfalls noch eine Weile verfolgen.

    Unter Andis strengen Augen durften wir uns dann ein wenig bewegen und Knoten knüpfen. Es geht nichts über eine gute Anleitung, so viel ist mal sicher.
    Den Achter kann ich jedenfalls jetzt hinter dem Rücken mit verbundenen Augen. McGyver ist ein Dreck gegen mich 😀

    Nach dem Mittagessen durften wir dann die Gurte anlegen und mit der Praxis beginnen.

    Noch ein wenig Seilkunde, die Gruppe wurde schnell aufgeteilt und los ging’s. Wir hatten als Dreiergruppe die kundige Kerstin als Trainerin.

    Da die Handhabung der Auf- und Abseilgeräte schon vorher ausführlichst und wieder sehr einprägsam
    (man werfe mir ein mitlaufendes Sicherungsgerät zu und staune) erklärt worden war, mussten wir uns quasi nur noch ins Seil einbauen und konnten
    direkt bis zum Anschlagpunkt aufsteigen. Nach kurzer Umbau-Pause auch gleich wieder runter. Das alte rauf-runter-Spiel :mrgreen:

    Etwas später haben wir uns dann noch von einer höheren Plattform abgeseilt (kleiner Umdenkprozeß beim Seileinbau) und dann war der Kurs auch schon fast zu Ende. Nach einer etwas kürzeren „Wie fandet ihr’s?“-Runde folgte der tränenreiche Abschied.

    Obiger Bericht stellt extrem verkürzt einen ganzen Tag dar. Von den vielen Dingen, die wir gelernt habe fehlt mindestens die Hälfte und es war so gut und so viel, dass wir davon noch lange zehren können.

    Bei Menschen, die mir was beibringen sollen, bin ich extrem kritisch, aber hier gibt es einfach nichts auszusetzen.

    Vielen Dank für diesen schönen Kursus.

    Ganz liebe Grüße,
    Matthias

    • Andi sagt:

      Lieber Matthias!
      Vielen Dank für das Lob!
      Es ist in der Tat ein toller Tag mit Euch gewesen! Wir freuen uns schon, Euch bei den Offenen Trainings begrüßen zu können!

      Viele Grüße
      Das Team der Kletterfabrik

  • Katja sagt:

    Nach dem wir bei einem T5 staunend daneben standen 😯 habe ich mich nach einem geeigneten Kletterkurs umgesehen und war auch recht schnell Dank Internet auf diese tolle Seite gelandet :mrgreen:

    Den Kurs kann ich jedem T5 Interessierten empfehlen, sehr informativ und gut erklärt ging es dann auch schon hoch und runter 😆

    Vielen Dank an Andi und Kerstin für die klasse Einweisung, es hat eine Menge Spaß gemacht und ich freue mich schon auf´s offene Training in Münster. :mrgreen:
    LG Katja

    • Andi sagt:

      Liebe Katja!
      Es hat uns großen Spaß gemacht, zuzusehen, wie Du toll gelernt hast!
      Und besonders toll ist, dass wir uns immer wieder in der Kletterfabrik sehen werden, damit Du immer weiter und weiter lernen wirst!

      Viele Grüße
      Das Team der Kletterfabrik

  • Marcus sagt:

    hab da heute teilgenommen und absolut nix bereuht
    absolut super kurs für einsteiger in die t5 geschichte wie mich werde auf jeden fall den 2.kurs auch noch machen
    aber wahrscheihnlich erst in der neuen halle (zwecks zeitmangel)
    an andi und kerstin ein fettes dankeschön hiermit nochmal
    war ein super tag der mir viel spass gemacht hat

    • Andi sagt:

      Ein fettes Dankeschön an Dich, Marcus!
      Du hast Dich so toll angestrengt und hast alle Aufgaben großartig gelöst. Prima!
      Im zweiten Kurs wirst Du aber leider auf diesen tollen Theorie-Teil verzichten müssen und sofort nur noch praktisch arbeiten … 😉

      Viele Grüße
      Das Team der Kletterfabrik

  • Martin sagt:

    Auf diesem Wege noch einmal VIELEN DANK für diesen schönen Tag. Es war unvergesslich und ich war tatsächlich begeistert von der professionell geplanten und durchgeführten Lehrgangsstruktur!
    Neben dem tollen Unterhaltungsfaktor konnte ich wirklich sehr viel wichtige Information über Arbeitsweise und -mittel mitnehmen und wurde hingehend der Sicherheit ausgiebig sensibilisiert. Vermisst habe ich nichts, überhaupt nichts! Ich habe lange überlegt, aber mir ist noch nicht mal ein Verbesserungsvorschlag eingefallen, schade 😉

    Meine Erwartungen an den Tag wurde nicht nur erreicht, sondern bei weitem übertroffen, ehrlich!

    Ich freue mich schon auf das „Handout“ und würde mich auch sehr über eine Teilnahmebescheinigung freuen!

    Ich hoffe, Teil 2 bald besuchen zu können, wenn meine Freizeit bzw. mein Dienst es irgendwann zulassen wird…

    Liebste Grüße und weiter so,
    Martin

  • Rainer sagt:

    Zuerst einmal habe ich das Bedürfnis, noch einmal zu wiederholen, dass ich sehr angetan war von deinem Seminar.

    Obwohl ich mich in meinem Alter neuen gefahrbelasteten Tätigkeiten zwangsläufig mißtrauischer nähere, hat deine umfassende Einführung das Terrain ausreichend umfassend und sehr behutsam für meine vertrauensvolle Einordnung vorbereitet.

    Und es spricht schon für außergewöhnliche pädagogische Fähigkeiten, mich als Asperger Autisten innerhalb dieser kurzen Zeit zu erreichen.

    Leider ist das Münsterland so weit entfernt.

  • Sebastian Wippich sagt:

    So, dann will ich auchmal mein Erlebtes preisgeben…
    Zufälligerweise war ich zum Zeitpunkt des Trainings gerade in Marl am arbeiten, also warum nicht nach der Arbeit gradmal rübber fahren. Endlich mal wieder klettern und mit bekannten Gesichtern unserem bekloppten Hobby frönen… und es ist wirklich sehr bekloppt.. jedenfalls solange, wie ich noch oben stand und nach unten schaute.
    Schon auf der Anfahrt hatte ziemliches Magengrummeln… war das wirklich so eine gute Idee, mich zum Training anzumelden, es sieht ja immer so leicht aus. Aber so hoch? Unten aufm Parkplatz war dann der Höhepunkt des merkwürigen Gefühls im Bauch… aber wo ich schonmal hier war konnte ich jetzt ja keinen Rückzieher mehr machen. Also Gerödel geschnappt und fix den Berg hoch. Irgendwie bin ich dann so merkwürig gelaufen, dass ich den Berg frontal hochlief.
    Als ich dann oben ankam machte sich die große Gruppe grade auf den Weg nach oben. Also schnell Gerödel angezogen und ab hinterher… Ui, war das ein weiter Weg… und..oh, ich glaub, ich wurd ein bischen Seekrank, der Boden bewegte sich…
    Noch die letzten Worte von Andi mitbekommen (also nicht DIE letzten Worte sondern die letzten Instruktionen) und dann mehr oder weniger nur zugeschaut, wie die Seilstrecken eingebaut wurden…einfach schon zu lange nicht genutzt das ganze Wissen.
    Dann, nach fast endloser Zeit auchmal ans Seil getraut, mich eingebaut und dann übers Geländer getraut… also so, wie ich da hing fand ichs gar nich so schlimm… hätte endlos weiter da hängen bleiben könnenaber dafür war ich ja nicht da. Also allen Mut zusammen genommen und laaaangsam von der sicher scheinenden Berüstung weg. Und dann hing ich da, 2m Seil über mir, mehr als 40m unter mir… nun bloß keine falsche Bewegung zuviel.. Viel schneller als gedacht kam ich dann unten an. Hm, war gar nicht so schlimm… also fix wieder hoch. Hey, da ist wieder ein Seil frei, es wollte keiner also hab ich mich fix eingebaut und wieder über die Berüstung geschwungen. Insgesamt bin ich 4mal die Treppe hochgelaufen, bei jedem Abseiler wurde ich mutiger, mal schneller, mal mit mehr umgucken.
    Gegen 10 wurden dann die Seilstrecken abgebaut, der Ort des After-Abseil-Trainings-Auskling-Lokals wurde beschlossen: ein schottisches Spezialitätengechäft sollte es sein. In Kolonne fuhren wir dann durch halb Bottrop.
    Gegen halb 1 nachts löste sich unsere lustige Truppe dann auf, jeder verabschiedete sich von den anderen, stieg in sein Gefährt und fuhr in alle möglichen Richtungen von dannen. Ich selbst war nach 1 im Bett und hab das am nächsten Morgen dann auch gemerkt 😀 Aber für so ein Erlebnis wie an diesem Tag würde ich auch die Nacht durchmachen 😉

    Also halten wir fest:
    Es war ein endlos genialer Abend, mit galaktisch genialen Leuten an einem ammergenialen Objekt. Danke an alle Beteiligten für die einfach geniale Aktion 😀

    Lieben Gruß, Sebastian

  • Tja,was soll man bei den Kommentaren noch sagen außer :
    Phänomenal ,gigantisch ,unvergesslich ……die Location, das Abseilen und der Trainer 🙂
    Andi ich finde es toll wie Du es geschafft hast mir die Angst zu nehmen.
    Als wir oben angekommen waren hab ich erst einmal überlegt warum ich mich nicht abseilen kann: plötzlicher Kopfschmerz ? Hexenschuss ?
    Aber dann war der Andi da und sagte „du machst das schon“…und ich hab es getan!!!!
    Danke Andi ,danke Kerstin!

    Liebe Grüße an alle Teilnehmer dieses tollen Abends
    Frauke

  • Dreimal rauf, dreimal runter – Feuertaufe bestanden!
    Holger


    Danke Andi und Gruß an alle!

  • Anna sagt:

    Yupp…. ich war dabei und habe mich doch tatsächlich getraut… hurra !

    Auf der Hinfahrt war ich zugegeben doch leicht nervös und war mir nicht ganz sicher ob ich diese Höhe auch tatsächlich meistern werde. Doch erstmal mit voller Ausrüstung bekleidet oben auf der Plattform angekommen war es dann doch angenehmer als ich gedacht habe

    Laue Temperatur und kaum ein lüftchen und so konnten wir ein wahnsinnstollen Ausblick dort oben im beleuchterem Tetraeder genießen. Der auch noch mit einem Feuerwerk in der Ferne belohnt wurde. Nebenbei auch noch mal eben flott nen Cache (==> GCMA4G <==) geloggt der sich in der Treppe versteckt hat.

    Und nachdem sich dann schon so einige der Teilnehmer abgeseilt haben ging es auch für mich irgendwann an den Seileinbau und über die Brüstung.
    War auch garnicht sooo schlimm dank der gelassenen Worte von Andi. Nur das ich dann nach ca. 4 oder 5 Metern im Seil unter der Kante von Andi aufgefordert wurde mein ID zu arretieren hat mich doch etwas verwundert !!! Ich dachte was will der Kerl jetzt von mir oder besser….WAS habe ich denn gerade falsch gemacht. Doch manchmal höre ich einfach auf das was Mann mir sagt … hihi… und nach zwei drei weiteren Anweisungen stand nein hing ich Kopfüber mit ausgestreckten Armen im Seil und habe eine supertolle Aussicht über die Halde und die nachtbeleuchtete Umgebung genießen können. Danke Andi :-* Das war Super !

    Völlig entspannt und umgebungsgenießend habe ich dann parallel und quatschender Weise mit Willi die weitere Abseilreise absolviert.

    Lieben Gruß an alle anderen Teilnehmer und die netten Gespräche und superlieben Dank an Andi und Kerstin für die tolle Betreuung und Begleitung bei diesem Event. Sehr gern wieder und ich freu mich auf Bilder und nächste Außentrainings.

    Anna

  • Martina König sagt:

    Zu allererst einmal DANKE an Andi und Kerstin für eure Geduld und Ruhe mit uns Newbies!

    Noch am 12. abends plante ich eigentlich nur zum Zuschauen zum Tetrateder kommen, da mir bisher nur das kürzlich “Erlernte” des 1. T5-Kurses zur Verfügung steht und ich ziemlich sicher war, dass die fast 40 m des Tetraeders meine Höhenangst wieder wecken würde. Als ich meine Zweifel Andi in einer Email mitteilte, bekam ich sinngemäß zur Antwort: Gemeinsam schaffen wir das.

    So zog ich zusammen mit Andreas los, um den Tetraeder zu bezwingen

    Nachdem eine ganzen Anzahl an Teilnehmern zusammengekommen und mit viel Spaß und Sprüchen, aber auch mit absoluter Aufmerksamkeit auf Sicherheit ausgerüstet waren, ging es nach oben. In der Gruppe mache mir der Aufstieg fast garnichts aus und bald hatten wir die oberste Plattform erreicht.

    Gemäß des Grundsatzes “Stumpf ist Trumpf” – Je einfacher – um so besser, baute Andi die ersten Seile ein. Was hatte ich auf Fotos schon für Konstrukte als Einbau gesehen.. *kopfschüttel*. Einfach und sicher ist die Devise!

    Meine Neugierde hatte mich allerdings auch in die Polposition direkt vor Andi gebracht und so fasste ich allen meinen Mut zusammen und ließ mich an dieser Stelle als Erste auf das Abenteuer ein. Allerdings: Plötzlich war der Kopf leer und die im Kurs eingeübten Handgriffe einfach weg oder verdreht.
    Mit Andis Hilfe gelang dann aber der Einbau ins Seil. Die beiden nächsten Schritte: Über das Geländer und von dort ins freie Hängen waren dann die mulmigsten Momente. Beim Abfahren beruhigte ich mich schnell und konnte den Blick auf das Lichtermeer des Ruhrgebietes genießen.
    Unten angekommen konnte ich fast nicht glauben, was ich da gemacht hatte

    An mehreren Seileinbauten seilten sich ein Teilnehmer nach dem anderen, zum Teil mehrfach, ab. Mir reichte das eine Mal. Zumächst sind noch ein paar Trainings in der Werkstatt fällig, damit das Handling mit den Geräten in Fleisch und Blut übergeht.

    Ich bin mir aber sicher, bei einem der nächsten Events am Tetraeder wieder dabei zu sein…. Wenn es wieder ein bischen wärmer ist

    Gruß
    martina

  • Tina sagt:

    Der Abend am Tetraeder war echt spannend, interessant, aufregend, einfach nur klasse…….
    DANKE, dass ich als Gast dabei sein durfte.
    Und ein weiteres großes Dankeschön an Andi, der mich (ich war Gott sei Dank nicht die Einzige) mit hoch genommen hat trotz meiner Zweifel ob ich überhaupt bis oben auf den Tetraeder möchte. Er hat so viel geredet, dass ich kaum gemerkt habe, dass ich schon oben war…..grins.
    Ist ES wohl ansteckend? Ich glaube ich bin schon infiziert und überhaupt warte ich schon sehnsüchtig auf den Tag damit ich am 1. Kurs teilnehmen kann.
    LG Tina

  • Holger Ehlert sagt:

    Hallo Andi,

    den Zeilen von Andreas (s.u.) ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Auch wir waren von der Location begeistert und bedanken uns bei dir und der Kerstin für die Unterstützung.
    Freuen uns auf die Fotos und den nächsten Aussentermin.

    Gruss
    Holger und Beate

  • Andreas Gerlach sagt:

    Das war heute meine Feuertaufe. Nach Absolvieren des Geocaching 1-Kurses letztens beim Andi war dieses Event heute die erste „echte“ Trainingsmöglichkeit. Und wenn schon das erste Mal Abseilen üben, dann bitte doch auch sofort aus 38 Metern… *schwitz*

    Pünktlich um 16:30 waren wir dann vor Ort, wo Andi mit seinem Gezumpelmobil schon wartete und seinen Tannenbaum anlegte. Kurzer Smalltalk, dann kamen so nach und nach auch die anderen Teilnehmer und es entwickelten sich die ersten lockeren „Fachgespräche“.

    Kurze Zeit später Ausrüstung anziehen und dann gings nach oben. Interessiert habe ich mir den verblüffend einfachen Seileinbau angesehen; 2 Seile mit gestecktem Mastwurf ans innere Geländer, jeweils mit einem Spierenstich gesichert – fertig. Kunstvolle Knoten – und Umlenkkonstrukte waren entgegen meiner Erwartung gar nicht nötig.

    In Windeseile waren vier Seilstrecken mit jeweils Kletter- und Sicherungsseil eingebaut und schon konnte der Spaß beginnen. Unter fachlicher Anleitung vom Andi und seinen Helfern haben sich dann neben mir auch noch etliche andere „Newbies“ das erstemal abgeseilt. Kerstin ist auch einmal von unten rauf (Respekt!) und alle Teilnehmer hatten einen Höllenspaß und haben sehr viel gelernt.

    Wir mussten uns gegen 20 Uhr leider verabschieden; wann die letzten das Feld räumen, werden wir noch lesen – wahrscheinlich wird das eine längere Nacht. Ich freue mich auf die Fotos und bedanke mich ganz herzlich für die wirklich spannende und sichere Feuertaufe und der Geduld, mit der sich Andi auf mein Bitten hin Ausrüstung und jeden Handgriff von mir angesehen hat. Mulmig war mir natürlich schon, obwohl ich keine Höhenangst habe – aber das Klettern übers Geländer (obwohl dreimal gesichert) war schon ein ganz neues Gefühl.

    Vielen Dank für dieses schöne Event!

  • Bisher hatte es immer nur zum Bericht in meinem Blog gereicht, das soll sich nun ändern 😉

    Du hast Höhenangst? – Stell Dich ihr!
    Mein erster Kurs ist inzwischen schon ein paar Tage her, um genau zu sein, war er an Himmelfahrt.
    Bisher kannte ich den Ort Nordwalde noch nicht mal als Punkt auf der Landkarte und ganz ehrlich, ich hätte mich auch niemals zu so einem „Kletterkurs“ freiwillig angemeldet. Ich hab das nur gemacht, um mir nicht zu Hause anhören zu müssen, dass ich ein Weichei bin.
    Mitten in der Nacht (es war ja Feiertag) ging es vom Ruhrpott ins schöne Münsterland auf zum Kurs. Ich hatte keine Vorstellung davon, was mich erwartet und während der Fahrt war ich trotz meiner Höhenangst recht cool.
    Ich dachte mir, wenn es mir zu hoch wird, dann kann ich ja einfach aussteigen und dann sagen, ich hab es wenigstens probiert.
    So war mein Plan, dass er so nicht funktionieren würde, stellte sich erst später heraus.

    Pünktlich kurz vor halb 10 trafen wir auf dem Gelände der Kletterfabrik ein und lernten schnell unsere Mitstreiter kennen. Dann lernten wir Kerstin & Andi kennen, unsere „Lehrer“ für diesen Tag.
    Kurze Zeit später fand ich mich schon am Tisch mit frischem Kaffee wieder und unser Kurs begann mit einer Vorstellungsrunde (in der ich meine Höhenangst bekannt geben musste) und dem Beschluss, wo zu Mittag gegessen wird. Dann ging es los mit Theorie.
    Diese dauerte eine gefühlte Ewigkeit, was nicht an dem Inhalt lag, denn der war wichtig, interessant und gut erklärt. Nur die Bänke und die Tatsache, dass mir so kalt war, quälten mich. Wir lernten also die Gefahren kennen, in die man sich beim “Klettern” (das ist es ja eigentlich nicht) begibt, spielten in Gedanken verschiedene Situationen durch, in die man geraten kann und lernten theoretisch was bei einer Rettung zu beachten ist. Außerdem lernten wir die ersten Knoten, bei denen ich mir anfangs fast die Finger brach und später ganz gut damit klar kam.

    Nach dem Mittag ging es dann an die Praxis, also das erste Mal in die Gurte und dann ins Seil. Das Anlegen der Gurte war etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem, wenn noch nie einen Gurt an hatte. Nachdem alle fertig angezogen waren, prüfte der Meister persönlich, ob alles ordnungsgemäß festgezogen war. Und dann ging es los. Wir wurden in zwei Gruppen geteilt, die Hälfte ging mit Kerstin, die andere Hälfte blieb bei Andi. Ich war in der Andi-Gruppe 🙂
    Was dann folgte, war eine Aneinanderreihung von Begriffen für die Geräte, die ich teilweise noch nicht mal aussprechen konnte 😉 Andi erklärte und demonstrierte, wie man sich ins Seil einbaut, aufsteigt und wieder runter kommt.
    Sah ja erstmal nicht schwer aus, ich hatte nur ein wenig Bedenken mit der Höhe und jetzt schon Panik davor, wie man wieder runter kommt und ob das nicht zu schnell geht…
    Ich hab mich sicher ziemlich blöd angestellt und bestimmt tausende Fragen gestellt denn ich war ja so aufgeregt. Andi behielt trotzdem die Geduld und beantwortete jede einzelne Frage, auch wenn sie zum x-ten Mal gestellt wurde.
    Als sich dann beim Aufstieg die ersten Verkrampfungen gelöst hatten, ging es eigentlich recht easy. Das hätte ich nicht gedacht. Die Höhe machte mir erstmal keine Probleme. Schiss hatte ich ja nur vor der Geschwindigkeit beim Abseilen, aber als ich merkte, dass man die selbst beeinflussen kann, war ich schon wesentlich entspannter.
    Oben am T-Träger angekommen, lernten wir Andi als “Vorbeter” kennen. Denn zumindest für mich kann ich sagen, dass seine Stimme noch wochenlang in meinen Ohren klang und es wohl daran liegt, dass ich mir so gut merken kann, was in welcher Reihenfolge gemacht wird. Das war schon eine gute Sache und auch wenn es manch einer überflüssig findet. Ich jedenfalls mag das Gebet 😉
    Wir wiederholten den Auf- und Abstieg einige Male.

    Unsere nächste Aufgabe bestand darin, von der Plattform abzuseilen. Mit Sicherung betraten wir alle die Plattform, ich blieb gaaaaanz hinten. Näher als einen Meter ging ich nicht an die Kante. Andi erklärte wie man es macht und zeigte es anschließend. Ich hörte nur mit halben Ohr zu, denn ich war ja mehr mit mir selbst beschäftigt und vor allem damit, der Kante nicht zu nahe zu kommen. Ich hatte dann ganz schnell beschlossen, dass es für mich nun genug sei. Ich war ja schon richtig tapfer gewesen. Und mal ehrlich, wer braucht das schon, sich rückwärts über eine Kante zu drehen und dann nach unten abzuseilen?
    Dann sollten die ersten loslegen und ich nutzte die Gelegenheit, mich zu verdrücken und von unten zusehen. Das erschien mir deutlich sicherer.
    Dumm war nur, dass ich meine Rechnung ohne Andi gemacht hatte, denn der bat mich wieder hoch. Er meinte, ich sollte mal näher kommen, noch ein Stück und noch ein Stück. Ich stand nun immerhin schon 30cm von der Kante entfernt und fand das schon mehr als heldenhaft. Er bot mir an so lange da an der Kante stehen zu bleiben, bis ich mich eingebaut habe und sicher im Seil hänge. Er meinte, er würde da nicht weg gehen und dann ließ ich mich tatsächlich davon überzeugen, dass mir nichts passieren konnte. Immerhin war ich ja in mehreren Systeme gesichert. Das musste sogar ich verstehen.
    Ich baute mich also in die Seile ein und da Andi noch immer wie der Fels in der Brandung da stand und mich hielt, schaffte ich es dann irgendwie mich rückwärts zu drehen und über die Kante zu gehen. Erst als ich wirklich sicher hing und sich meine Anspannung etwas gelegt hatte, ging er neben mich.
    Nun sollte ich einfach ein Stück nach unten seilen, aber meine Füße sollten an der Plattform bleiben und zwar genau so lange, bis ich da ganz waagerecht hing. Das war ein ziemlich komisches Gefühl, aber hey, ich hatte ihm bis dahin vertraut, also dachte ich mir, dass es schon irgendeinen Sinn haben würde da so zu hängen…
    Hatte es auch: Lockerungsübungen und dann sollte ich auch noch nach unten schauen…Was war das gerade, nach unten sehen??? Nein, auf keinen Fall, auf keinen Fall würde ich nach unten gucken…Oder doch? Andi strahlte so viel Ruhe und Sicherheit aus, dass ich auch das schaffte und es war gar nicht so schlimm. Ich habe bis heute keine Ahnung, was er gemacht hat, der Erlebnis-Pädagoge, aber es muss das Richtige gewesen sein. In einer „wahnsinnigen“ Geschwindigkeit und mit etwa 50 kleinen Schritten ging es dann für mich runter, immer unter den Argus-Augen von Andi, der naja, ich würde mal sagen so ungefähr 3 Schritte bis nach unten brauchte.
    Aber es zählte ja, dass ich mich getraut hatte, ich war echt über mich hinaus gewachsen, ein riesiger Erfolg!
    Nachdem wir dann alle unsere Gurte wieder in die Kisten zurückgelegt hatten, gab es noch eine Abschlussrunde, in der jeder kurz sagen sollte, wie es ihm gefallen hat.
    Ich konnte mich nur bedanken, denn ich hatte an diesem Tag Dinge geschafft, von denen ich vorher nicht geträumt hatte und… ich hatte Spaß, ja…ich hatte wirklich Spaß gehabt.

    Vorsicht Suchtgefahr!
    Am Pfingstmontag stand unser zweiter Kurs auf dem Plan.

    Natürlich hatte ich mir im Vorfeld schon wieder viel zu viel Gedanken darüber gemacht, was uns da erwartet, es standen schließlich viele unterschiedliche Themen an.
    Ich hatte Angst davor, dass ich alles vergessen habe, dass ich noch nicht mal mehr weis, wie man sich ins Seil einbaut, dass ich die Begriffe für die Geräte vertausche u.s.w.
    Zum Glück durften wir am Vortag des Kurses noch einmal in der Kletterfabrik beim Praxisteil des ersten Kurses mitmachen und konnten noch mal richtig üben und ich war erstaunt, wie viel ich behalten hatte 🙂

    Anders als beim ersten Kurs, startete der zweite am Folgetag nicht mit Theorie. Direkt nach einer kurzen Begrüßung ging es in die Seile. Schon zu Beginn hatte uns Andi gesagt, was geplant war. Es galt erstmal den kleinen Seiltransfer zu lernen und anschließend sollten wir als Team eine Art Parcours durch die Halle überwinden und das unter erschwerten Bedingungen. Er erzählte was von Stress, den er uns machen wollte, damit wir lernen, in solchen Situationen klar zu kommen. Ich dachte mal wieder jaja… was will er uns denn für Stress machen???
    Später dann sollten wir uns noch mit dem Retten einer hilflosen Person beschäftigen.
    Da hatten wir ja ein straffes Programm vor uns, ich ließ mich überraschen. Nach dem „Warm-Klettern“ und einer kurzen Wiederholung ging es daran Neues zu lernen: den Seiltransfer. Sah erstmal wieder nicht so schwer aus, galt es nur darauf zu achten in ausreichend Systemen gesichert zu sein und das ganze „Gerödel“ von einem Seil in ein anderes umzubauen. Soviel zur Theorie…
    In der Praxis fand ich das mal etwas befremdlich, musste ich dann doch zwischen dem Schornstein und der Plattform frei in meinem Gurt hängen und natürlich hatte ich wieder ein bisschen Bammel.
    Da ich ja nun schon vorher wusste, dass ich aus der Nummer nicht wieder rauskommen würde und Andi sowieso dafür sorgen würde, dass ich mitmache, habe ich mich direkt auf das neue Abenteuer eingelassen und fand es dann, als ich da so hing, gar nicht so schlimm. Viel besser noch, ich fand es sogar ganz nett da so in der Mitte zu hängen. Der Seiltransfer an sich war nicht so schwer, man musste halt immer nur die Reihenfolge beachten, aber auch hier bewies Andi wieder „Vorbeter“ Qualitäten, denn zu dem Gebet, was in meinem Ohr klang, gesellte sich dann noch „HLR“, also Handsteigklemme, Locker, Rig… klingt doch einfach, oder?

    Nachdem wir diese Aufgabe gemeistert hatten, ging es an die Teamaufgabe. Andi erzählte was von Piranhas und Lava und wo wir überall nicht mehr hintreten durften.
    Wir sollten an einem T-Träger eine neue Seilstrecke einbauen, diese mit Bandschlingen und Karabinern befestigen und die Bandschlingen dabei möglichst gerade über dem T-Träger anbringen. Kein Problem dachten wir, aber Moment mal, wie sollten denn nur die Bandschlingen erstmal dahin kommen? Als der Plan stand, durfte ich an einer Seilstrecke hoch und oben am T-Träger die Schlingen befestigen.
    Ich bekam das ziemlich gut hin, und war stolz wie Bolle. Schließlich war ich die einzige Frau im Team und da muss man erstmal mit den Männern mithalten können.
    Nun war es unsere Aufgabe, uns für eine Seilstrecke am Kamin zu entscheiden, an der jeder einzelne von uns aufsteigen musste, danach sollten wir einen Seiltransfer zur Plattform machen, da aufsteigen, uns ausbauen, dann in die Seilbahn einbauen, mit dieser zu unserer neu eingebauten Seilstrecke fahren und uns dann in diese Seilstrecke einbauen, um abzuseilen. Auch einfach, oder nicht??? Und dann diese Blut-Geröll-Piranha-Lava. Wir mussten schon echt aufpassen!
    Wäre ja vielleicht auch alles noch machbar gewesen, wenn uns unser „Super-Drill-Instructor“ Andi nicht tatsächlich unter Stress gesetzt hätte. Er fuhr schweres Geschütz auf: ohrenbetäubend laute Musik, Discobeleuchtung und noch dazu die Nebelmaschine machten es uns fast unmöglich, miteinander zu kommunizieren. Was anfangs noch recht lustig erschien, versetzte uns tatsächlich in Stress.

    Ich ging als zweites in die Strecke, kam sicher ins Seil, beim Seiltransfer benötigte ich ein wenig Hilfe, landete dann aber sicher auf der Plattform. So weit, so gut.
    Nun sollte ich Seilbahn fahren. Wieder so eine Herausforderung. Das Einbauen bekam ich hin, nur den Augenblick zu überwinden und loszufahren. Das dauerte für die Jungs sicher eine halbe Ewigkeit. Aber ich fuhr und ich landete sicher am anderen Ende.
    Dort wollte ich mich in die neue Seilstrecke umbauen, schob dabei allerdings meine Handsteigklemme so weit hoch, dass ich am Ende nicht mehr dran kam. Das wars dann für mich… Andi musste mich aus dem Seil befreien und ich war ziemlich gefrustet, dass ich den Parcours nicht allein zu Ende bringen konnte. Und dabei hatte alles so gut angefangen…
    Nachdem alle anderen den Parcours bewältigt hatten, stand die Rettung einer hilflosen Person auf dem Plan. Andi zeigte uns, wie es ging und dann mussten wir wieder ran. Wir mussten uns gegenseitig retten und das war echt nicht einfach. Ich schaffte es nur mit Ach und Krach und war richtig k.o. danach. Wäre das ein Ernstfall gewesen, hätte ich es sicher verbockt. Hier bestand definitiv noch Trainingsbedarf!

    Als wir mit dem eigentlichen Programm durch waren, fragte ich Andi nach einer frei hängenden Seilstrecke. Wir hatten uns ja schon zum Außentraining an der Rohrpost in Münster angemeldet und da ich mir die Fotos vorher angesehen hatte, wollte ich vorbereitet sein und wissen, wie es sich in einer freien Seilstrecke anfühlt. Außerdem musste jetzt mal etwas reibungslos klappen. Also rauf am Seil, das klappte prima und als ich da so mitten in der Halle ganz frei hing, da ging es mir direkt besser. Schon da war mir klar, dass diese ganze „Kletter“-Sache irgendwie Suchtpotential hat… Auch das Runter klappte super und ich war mir sicher, dass es nun auch am Cache, an der Brücke klappen würde…

    Nach der Abschlussrunde und ein wenig Fachsimpelei über die Ausrüstung, die wir uns zulegen wollten, ging ein toller Tag wieder viel zu schnell vorbei.

    Jedem der mich nach einem T5 Kurs fragt, würde ich immer wieder das Erlebnis-Projekt empfehlen. Andi ist ein super Coach und schafft es nicht nur Spaß und Sicherheit zu vermitteln, sondern auch viel Fachwissen.

    Übrigens: Den Cache „Rohrpost“ in Münster habe ich bewältigt, ich habe zwar sehr lange gebraucht, um über das Geländer zu steigen, aber ich habe es geschafft.
    Außerdem war ich inzwischen schon an vielen weiteren T5ern und konnte diese Dank der vermittelten Technik sicher heben. Meine Höhenangst meldet sich ab und zu mal wieder, vor allem dann, wenn ich über ein Geländer klettern muss, aber ich hab sie ganz gut in Griff.
    Meine Kenntnisse festige ich bei den freien Trainings in der Kletterfabrik so oft es geht und kann nur sagen: JA, es macht süchtig!

  • Xany sagt:

    Am 28. April habe ich am Einsteigerkurs für T5 teilgenommen. Zuerst einmal haben wir viel Zeit mit viel Kaffee, Kennenlernen, Theorie mit Schwerpunkt auf Sicherheit, noch mehr Theorie (vor allem Sicherheit) und dann noch mit dem Thema Sicherheit verbracht. Hier zeigte sich, dass Andi mit großer Begeisterung und viel Kompetenz auch diesen eher trockenen Part sehr gut rüberbringen konnte.
    Dann endlich durften wir auch in die Seile. Als Anfänger ist es unglaublich viel, auf was man achten und woran man denken muss (immer die Lockersling über den Arm!). Andi bewies auch hier großes pädagogisches Geschick und vor allem sehr viel Geduld.
    Mit der fortschreitenden Übung merkt man aber immer mehr, dass man sich sicherer und vertrauter mit dem Material fühlt.
    Ein Kurs, den ich allen Interessenten absolut empfehlen kann.
    Dass ich die Möglichkeit hatte, wenige Tage später schon am offenen Training teilzunehmen, war besonders gut. Die gelernten Techniken direkt nach so kurzer Zeit noch mal anzuwenden und dadurch zu vertiefen, ist auf jeden Fall sinnvoll.
    Ein großes Danke an Andi für einen unvergesslichen Kletterkurs (nein: Seilzugangstechnikkurs)in einem interessanten Ambiente, für deine Geduld und deine empathische Hilfestellung.

    Brigitte

  • Nina sagt:

    … Teil 4
    Dann durften / mussten wir Seilbahn fahren. Fast problemlos, auch wenn Marko ewig brauchte um drüben anzukommen. Und ich ebensolche Ewigkeiten um mich am Seilbahnende umzubauen. Mir fehlte es immernoch an
    Länge (genau an der Stelle hatte ich grade die Seile eingebaut, mit denen wir uns nun ablassen wollten) und so
    musste ich mich erneut hochziehen um mich aus der Zwischensicherung auszubauen. Leider war meine Kraft schon am
    Vortag quasi alle gewesen und so war es alles arg mühsam. Bis Andy meinte, ich hätte doch eine Trittleiter dabei.
    Die Handsteigklemme mit Fusschlinge! Jepp, das ging! Total einfach und gut! *puh* (später erfuhr ich, dass an dieser
    Stelle des Kurses mindestens einer schon mal so versagt hatte, dass ihn jemand retten musste). Wie gut, dass mir
    das nicht passiert ist.

    Die nächste Lektion war Rettung. Andy rettete einen zufällig anwesenden Bekannten aus dem Seil. Das sah
    easy aus! Dann waren wir dran. Ich liess mich zuerst von Marko retten und anschliessend rettete ich ihn, auch das
    war technisch nicht wirklich schwierig! Am Seil hochgehen, ein bisschen höher als die HiLoPe (die hilflose Person).
    Diese mit den Beinen umgreifen (mit dem polnischen Klammerhaken, den man bei jeder beliebigen Bahnhofsnutte
    lernen kann *g*), die Exe (also ein Stück Bandschlinge mit zwei Karabinern) mit seinem Gurt verbinden, das
    „Ypsilon-Dingens“ (eine Art Seil mit Karabinern) mit seinem Gurt verbinden, dann ihn langsam aus seinem
    Seilaufstiegsgerät herausfahren und ausbauen und uns zusammen mit meinem Gerät herunterlassen. Unten den Verletzten vorsichtig aufsetzen, keinesfalls legen!
    Das Retten war mehr lustig und weniger schwierig und es ist sehr gut zu wissen, dass wir uns notfalls gegenseitig aus
    dem Baum pflücken können! Wobei es körperlich durchaus anstrengend war. Unten angekommen war ich körperlich dann dermassen fertig, dass ich mein Seilaufstiegsgerät anstarrte und kurze Zeit nicht wusste, wie man
    es bedient! (Soviel zu der Lektion es immer gleich zu benutzen, damit man es in jeder Situation sicher benutzen kann!).
    Die letzte Aktion, die wir noch hatten, war das Traversieren. Wir sind gefragt worden, ich wollte es machen.
    Oben war längs der Halle eine Seilstrecke eingebaut. Da muss man lang und sich an 4-5 Punkten umhängen.
    Jeweils auf unglaublich dünnen Rohren stehend, aber natürlich auch noch im Seil gesichert. Immer zweifach
    gesichert! IMMER!
    Geschrieben von Nina in Ninas Schmierblo(g)ck

    weiter in Teil 5 …

  • Nina sagt:

    … Teil 3
    Die nächsten Stunden spielten wir einbauen, ausbauen, hochgehen, runtergehen. Mal an der einen, mal an der
    anderen Seilstrecke. Mal am runden Schornstein, mal an der Wand gegenüber, die auf das Podest führte. Dort
    mussten wir hoch und uns ausbauen, nachdem wir uns vorher in die Sicherungsleine oben eingebaut hatten. Dann
    wieder einbauen und und wieder nach unten abseilen. Beim ersten Mal dieses über die Kante abseilen hatte ich
    vorher noch Sorge vor der Angst, die mich sicher fressen würde, wenn ich über die Kante trete. Dabei war es nichts
    schlimmes, eher lustig. Ich hatte volles Vertrauen in die Technik! Doppelt gesichert…
    Wir spielten nach einer Mittagspause – den Rest des Tages weiter ein- und ausbauen, Seilwechseln, Partner-Check.
    Irgendwann war das andere Mädel körperlich fertig und wollte nicht mehr. Ich war bedingt fertig, arg verschwitzt,
    aber ich wollte weitermachen, auch wenn das immer gleiche rauf und runter dann doch mal langweilig wurde! Für
    Knotenkunde blieb am Ende des Tages leider keine Zeit mehr. Im Abschlussgespräch erwähnte Andy noch, was man seiner Meinung nach an Ausrüstung brauchen würde. Seine Rechnung war höher als meine, sogar als meine pessimistische. Wobei ich auch nie von doppelten Sicherungen und Sicherungssystemen ausgegangen bin, die hier in
    diesem Kurs – gehalten von Industriekletterern – Arbeitsstandard und bei näherer Betrachtung auch sinnvoll sind.
    Dann musste Andy weg, er hatte abends einen Auftrag und wir hatten endlich Feierabend! Inzwischen war es weit nach
    17 Uhr, wir hatten den Kurs um 1,5 Stunden überzogen! Ich war hungrig, müde, fertig, wollte nur noch essen (viel essen!) und schlafen!
    Nach einer traumlosen Nacht voll tiefstem Schlaf ging der Drill weiter, im Fortgeschrittenenkurs. Diesmal nur wir zwei und Andy natürlich.. Wenn man nur noch zu zweit lernt, bekommt man auch mehr Aufmerksamkeit ab, was nicht immer gut ist. Wir haben viel Kritik abbekommen ( leider oft auch berechtigt!).
    Eine der Aufgaben nach dem Warmklettern (rein, rauf, raus, rein, runter, raus, rein, und immer den Arm unter die Lockersling! Das Seil nich zwischen die Beine! Wie fasst man in Hannover einen Stift an?), sollten wir ein Seil an einem Stahlträger einbauen. Andy schmiss uns einen Haufen Kram vor die Füsse (Seile, Bandschlingen, Karabiner aber
    auch sowas wie eine Schwimmnudel, Metallstäbe, Holzlatten) und meinte, wir sollten damit nun ein Seil oben am
    Stahlträger einbauen. Taten wir, wobei wir erst spät merkten, dass 1/3 des Krams einfach nur zur Verwirrung
    aufgeworfen worden war. Andy sass derweil entspannt in seinem Sitz in einem Gurt am Seil und schaute uns zu. Marko
    und ich grübelten, testeten und bekamen irgendwie (ich hab die Details echt vergessen) das Seil oben eingebaut.
    Einer von uns musste an den Seilen hoch und die oben richtig befestigen. Ich tat dies und hatte dabei dabei leichte
    grössenbedingte Probleme, kam oben nicht gut an den Stahlträger, die Bandschlingen und Karabiner. Ich musste
    mich an meinem Seil hochzerren, gleichzeitig an dem eigentlich zu weit entfernten Rohr der Wand abstützen. Sehr
    kraftraubend. Aber ich habs geschafft! Unter den kritischen Augen von Andy..Eigentlich keine schöne Situation, aber
    ich wollte ja was lernen! Was dann auch gleichzeitig lustig, anstrengend, cool und furchtbar war *g*. Marko meinte
    hinterher, ich hätte ihm da leid getan, aber ich habs gar nich schlimm gefunden. Es war eine Herausforderung, ich
    habs geschafft!
    Geschrieben von Nina in Ninas Schmierblo(g)ck

    weiter in Teil 4 …

  • Nina sagt:

    … Teil 2
    Der Seilkletterkurs mit dem spannenden Namen Geocaching-T5 fand in einer alten Fabrikhalle in NRW statt.
    Ein erlaubter Lost Place! war mein erster Gedanke als wir das alte Kesselhaus der ehemaligen Textilfabrik betraten. An den Decken hingen Seile, teils längs, teils quer, eine Seilbahn war aufgebaut, ansonsten war wenig Platz im unteren Bereich, aber oben auf dem alten Kessel standen Tische, Bänke, Kaffeemaschinen und Regale. Hier war
    unsere Zentrale. Hier hatten wir nun erstmal eine zweistündige Einweisung, ein Kennenlernen, etwas Theorie.
    Und Kaffee! Meine Müdigkeit freute sich sehr über diesen, meine angespannten Nerven und die hyperaktive Blase nicht so.
    Andy, der Trainer, ist ein ziemlich grosser, etwas zerknitterter, leicht angegrauter Ruhrpöttler. Ein menschenoffener, kommunikativer Mensch, der sehr gern redet. Lehrer ist tatsächlich ein guter Job für ihn (gelernter Erzieher und gelernter Polizist).
    Unser Drillinspector Andy redete nun erstmal stundenlang. Über die Kletterhalle, seine Projekte, über sich, Jobs, Kinder, achja, und über Seilzugangstechniken. Wir würden nämlich gar nicht klettern, sagte er. Jaja, ….
    Dann gab es noch eine Vorstellungsrunde von uns. Ich war bei meiner Vorstellung sehr ehrlich, also sprach davon, dass ich viel Höhenangst habe, angeseilt diese meist unter Kontrolle ist und das ich diesen Kurs u.a. als Therapie betrachte.
    Dann gab es eine Einweisung in den Gurt. Ich wollte eigentlich lieber raus, meine Blase entleeren (was eher schwierig war, weil es kein Klo gab. Aber Gebüsch und hey, wir sind doch Cacher unter uns *g*), wollte aber nix verpassen und schon gar nich als erste zum Klo (Mädchen!). Worauf ich plötzlich Vorführpuppe wurde. Diese Vorführung
    irgendwann aber wegen extremer Nervosität gepaart mit einer übervollen Kaffeeblase unterbrechen musste und meine Pinkelpause das andere Mädel gleich dazu brachte mit rauszugehen. Danach war ich wieder Anziehpuppe,
    liess mich von Andy in den Gurt zwängen und erklären. Den Gurt, nicht mich! 😉
    Danach bekamen alle anderen auch einen Gurt und einen Helm und wir gingen runter an die Seile. Andy erklärte die Technik. Er sagte, man solle die Geräte immer auf die gleiche Weise festhalten und benutzen, weil man sich nur so eine wirklich sicherer und richtige Handhabung aneignet, die auch in Paniksituationen noch funktioniert. Inzwischen war ich zwar immer noch nervös, aber nicht mehr so schlimm wie noch einige Stunden zuvor. Ich bemühte mich alles richtig zu machen und war viel zu sehr mit der Technik beschäftigt um mir ernsthaft Sorgen darüber zu machen, dass ich auf dem Boden aufschlagen könnte, wenn ich jetzt an einem, nein zwei 11 mm Seilen hochsteige.
    Das erste Mal am Seil hoch war psychisch recht entspannt, ich war als eine der ersten oben, nachdem ich noch kurz
    versuchte, höhenangstbedingte Spezialregeln durchzusetzen: Müssen wir wirklich bis nach ganz oben? SAGTE ICH GANZ HOCH???nOk, dann gibt wohl kein Kneifen, dann ganz hoch….
    Oben angekommen schaute runter und dachte: hmm… das ist hoch! Es waren bestimmt wahnsinnige 3-4 Meter *g* Angst war nicht da und der Gurt war tatsächlich ein bisschen bequem. Bis eben war mir noch sehr kalt gewesen (Nervosität!), nun wurde mir langsam warm, später meist sogar viel zu heiss.
    Geschrieben von Nina in Ninas Schmierblo(g)ck

    weiter in Teil 3 …

  • Nina sagt:

    Wie therapiert man Höhenangst?
    Wie jede andere Angst auch, man stellt sich ihr. Etwas Therapie für mich war schon sehr häufig der Besuch der verschiedenen Kletterparks und Seilgärten gewesen. Gut angeseilt hatte die Angst fast keine Kontrolle über mich, auch wenn sie durchaus vorhanden war und leise wimmerte. Nun hatte ich noch eine weitere Motivation den Kampf
    gegen rationale Ängste mit irrationalen Ausprägungen aufzunehmen: ich wollte auch endlich (Geocaching-) Dosen aus Bäumen und anderen höher oder auch tiefer gelegenen Örtlichkeiten pflücken können!
    Da traf es sich sehr gut, dass ich im September kurzfristig zwei Plätze in einem Seilkletterkurs beim Erlebnis-Projekt.de ergattern konnte. Samstag den Einsteigerkurs, Sonntag den Fortgeschrittenenteil. Anfangs war ich ja etwas skeptisch, ob ein Aneinanderreihen der beiden Kurse nicht etwas zu anstrengend werden würde, und natürlich hatte ich damit absolut recht (was mir der anschliessend tagelang anhaltende Muskelkater bewiesen hat), allerdings war es trotzdem genau das Richtige, weil das am Samstag gelernte am Sonntag unter prüfenden Blicken gleich wiederholt werden konnte und sich somit wesentlich besser festigte. Übrigens hat sich das Gelernte so gut
    gefestigt, dass ich heute, Wochen später, noch immer die Worte und die Stimme von dem Trainer im Ohr habe und ähnlich penetrant wie er es bei uns tat, meinen Kindern die Seilzugangstechnikhandgriffe beigebracht habe.
    Beim Samstagskurs, dem Einsteigerteil, waren wir zu sechst, Marko und ich sowie vier befreundete Cacher (drei
    Männer, eine Frau), die einfach mal in die T5-Klettertechnik reinschnuppern wollten. Im Gegensatz zu uns war bei ihnen erst mal kein weiteres Kursinteresse und auch kein gesteigertes Kaufinteresse an Seiltechnikzuberhör vorhanden. Was für uns den Vorteil hatte, dass wir den Fortgeschrittenenkurs am Folgetag alleine zu zweit machen konnten.
    Vor Kursbeginn war ich schon extrem nervös. Beim Autofahren brachte jeder Kilometer Näherung an das Ziel eine Steigerung meiner Atemnot und dem zerdrückenden Gefühl im Magen, der Übelkeit und dem Wunsch, schon
    wieder ein Klo zu suchen. Dabei habe ICH den Kurs gewollt! Und ich weiss und wusste, dass ich gut angeseilt in aller Regel nur wenig Angst habe. Aber ob mein Rücken das durchsteht? Ob ich das durchstehe? Was wenn ich umfalle?
    Was wenn ich nich mehr kann? Psychisch, körperlich, körperchemisch? Ängste lassen sich prima durch Ängste füttern und wachsen und gedeihen dabei prächtig…

    Geschrieben von Nina in Ninas Schmierblo(g)ck

    weiter in Teil 2 …

  • Thomas und Sabine...oder doch Uschi? sagt:

    Was soll man dazu sagen? Vielleicht „Beauty“? Sicherlich eines der Wörter die wir in den 2 Tagen T5 1& 2 neben „Redundanz“ (Vorher: ??? Was will der Mann von mir ???. Hinterher: Meinst Du mit redundanter Sicherung reicht, oder sollten wir vielleicht das Seil noch reversibel einbauen, falls doch was schief geht?).
    Kurzum: Nach einigen ziemlichen Harakiri- Aktionen an T5- Caches war irgendwann klar, das sollte so nicht weitergehen, sonst geht vielleicht bald gar nichts oder keiner mehr. Wir begaben uns auf intensive Online- Recherche nach sinnvollen SKT- Kursen und stießen so auf Andi. Am ersten Tag erstmal ziemlich geflasht von stundenlanger Theorie, die zum Glück immer so anschaulich und amüsant verpackt wurde, dass die Stunden erstaunlich schnell vorbei gingen, durften wir dann endlich an die Seile. Und was bei Andi so einfach aussah, gestaltete sich in der Praxis – wenn man’s richtig und sicher machen möchte – als durchaus übungsbedürftig. Aber auch hier lief die Sache unter Andis Argusaugen „STOP“ (noch so’n Wort) im Schnitt rund. Als wir uns dann gerade so halbwegs mit dem ganzen Material, der richtigen Einbautechnil etc.pp. angefreundet hatten, war die Kurszeit auch schon um Stunden überschritten (an dieser Stelle nochmal dickes Danke für die ewige Geduld). Jetzt war schon ein solider Grundstein für unsere T5- Karriere gelegt. Die nächsten zwei Wochen verbrachten wir mehr oder weniger mit Üben und nach dem ersten Kurs tauchten plötzlich Fragen über Fragen auf, Dinge wurden bedacht, an die vorher niemals ein Gedanke verschwendet worden wäre. So ging es dann hochmotiviert auf zu Kurs 2. Und dann wurde es richtig lustig. Andi stellte uns vor schier unlösbare Aufgaben. „Da dürft ihr nicht langlaufen oder hintreten, da ist Blut- Piranha- Lava.“ Quälte uns bis auf’s Blut. „Doch Uschi, Du musst deinen Mann retten können, auch wenn er 50 kg schwerer und 30 cm größer ist“ Und unter diesem harten Drill verwandelten sich die SKT- Noobs in fast hochprofessionelle Höhenretter…. naja, fast… noch so ein oder zwei freie Trainigs vielleicht.
    Ernsthaftes Fazit: In Andis Kursen ist Sicherheit absolut oberstes Gebot. Uns war vorher nicht im Ansatz klar, was man alles falsch machen kann. Das ein oder andere Mal mussten wir schon tief durchatmen, bei der Erinnerung was alles hätte passieren können. Andi schafft es furztrockene Theorie so zu verpacken, dass es nie langweilig wird. Auch nach Stunden mit Idiotenfragen behält er Geduld und Nerven und wirkt bei allem sogar noch motiviert. Die Aufgaben die Andi sich für uns ausdachte waren alle kniffelig, aber im Team mit vernünftigem Nachdenken irgendwie gut zu lösen. Es waren zwei unglaubliche lehrreiche, lustige und anstrengende Tage die wir nicht missen möchten. Danke für alles sagen Thomas & Sabine alias Uschi

  • Antje sagt:

    Whow, das war ein schönes Wochenende! Ich hatte jede Menge Gelegenheit das Erlernte zu üben. Immer wieder ging es am Seil rauf und runter oder auch quer voran 🙂 und besonders gut fand ich „das Gebet“, meine Lebensversicherung für den Aufstieg. In der gut gelaunten Gruppe mit Andis humorvollen Anweisungen habe ich mich richtig wohl gefühlt und z.B. gelernt einen Karabiner niemals anders, als auf die einzig richtige Art zu greifen.
    Toll fand ich auch die kreativ zu lösenden Aufgaben zum Seileinbau, wobei wir als Team ein dickes Lob bekamen. An diesem zweiten Tag fand ich die Höhenrettung hochinteressant und wichtig. Diese Lektion war schon recht komplex und forderte Körper und Geist gleichermaßen. Für diese Erfahrung bin ich dem Pädagogenteam besonders dankbar und möchte sie nicht missen.
    Das hier Erlebte und Vertiefte klang noch weit über den Sonntagabend hinaus und wird ganz sicher meine künftigen Aufstiege mit mehr Sicherheit bereichern.
    Viele Grüße
    Antje

  • Micha vom Team BueTRiDo sagt:

    Wie geil ist das denn?

    Ich (Micha, GC-Team BueTriDo) hatte das Vergnügen gehabt, am 1.
    und 2. Teil der Training teilnehmen zu dürfen.

    Es waren zwei hochinteressante Tage in einem lustigen Team. Dennoch
    haben wir sehr viel gelernt. Spannend, was alles geht … und das schon
    nach „nur“ zwei Tagen intensiven Trainierens und fachkundiger Schulung.

    Für mich absolut lohnenswert – informativ, lehrreich und gleichermassen
    unterhaltsam.

    Danke an Andreas und Timm sowie an meine Mitstreiter (besonders einen
    lieben Gruß nach Hamburg).

    ———————————–

    Nun war es soooo toll, dass später auch meine
    Frau ein ebensolches Training absolvieren wollte und konnte.
    Ich war wieder mal dabei, da sich am Samstag auch die Gelegenheit des
    freien Trainings sowie eine heiße Grillwurst anboten.
    Ein wie erwartet schöner Tag, dem sich der „kreative Sonntag“ anschloss.
    Die gesamte Heimfahrt war das Grinsen meinem Schatz wie ins Gesicht
    gemeißelt. Sie kam – besonders durch den Abschluss am Turm – voll auf
    ihre Kosten.
    An dem WE habe ich knapp 500 Bilder gemacht. Sie werden sich hier
    und an den Web-Bereichen des Teams BueTriDo wiederfinden.

    Nochmals ganz lieben Dank an Andreas und Timm!
    Wir kommen sehr gern wieder und trainieren mit euch und lassen uns auch
    gern weiter schulen. Es gibt noch viel zu lernen, damit die Sicherheit
    am Seil gewahrt bleibt.

    Grüße aus Dorsten-Wulfen und fröhliches T5-Cachen wünscht

    Micha

  • Ole sagt:

    Jetzt habe ich Geocaching Teil 1 und 2 beim Andi innerhalb eines Monats hinter mich gebracht und bin der Meinung das es sich lohnt hier einen positiven Bericht darüber zu schreiben. Der Andi hat seine absolut passende Art und Weise an den Tag gelegt das zu Lernende fachlich und pädagogisch wertvoll zu präsentieren. Es wurde keine Sekunde langweilig und man wurde auch mal an seine physischen Grenzen gebracht (ging mir jedenfalls am Ende des zweiten Teils so). Aber da hoch werde ich dann wohl im freien Training in Angriff nehmen. Ihr wisst schon was ich meine. Abschliessend bedanke ich mich beim Andi für die wundervollen 2 Tage und hoffe auf eine weitere gute und angenehme Zeit in der Erlebnismanufaktur.

  • Florian sagt:

    Nach knapp zwei Monaten hat es bei mir zeitlich gepasst und ich konnte gestern den zweiten Kursteil absolvieren. Dieses Vorgehen kann ich jedoch nicht empfehlen. Das gelernte aus dem ersten Kurs muss beim zweiten Kurs sitzen, sonst hampelt man nur rum. In dieser Hinsicht bin ich froh, dass ich einige freie Trainings in der Zwischenzeit absolviert habe und der Inhalt von Kurs eins noch präsent war.

    Der Inhalt von Kurs zwei wurde von Andreas wieder super rübergebracht. Es war ein ereignisreicher, anstrengender und schöner Tag. Ich habe viel gelernt und nebenbei schon gelerntes vertieft.

    Bis zum nächsten freien Training, da bin ich bestimmt dabei.

    Liebe Grüße
    Florian

  • Anonym sagt:

    Am vergangenen Wochenende habe ich den Geocaching-T5-Teil 1 Kurs absolviert. Ich muss sagen: Ich bin immer noch begeistert. Der Tag ist so schnell rumgegangen wie kaum ein anderer. Das alleine zeigte mir, dass die Art, wie Andreas den Kurs führt super ist.

    Ich bin gespannt, wann ich es schaffe auch den zweiten Teil zu absolvieren. Das bisher gelernte muss unbedingt vertieft werden. Der nächste Termin für das freie Training ist schon rot im Kalender markiert.

    Vielen Dank für den spannenden Tag
    Florian

  • Marko und Corinna sagt:

    Nun sind die Kurse T5 1 und 2 erledigt und ich habe nicht nur was gelernt, es hat sogar riesig Spaß gemacht. Ich finde es ist ein muss für jeden Cacher der sich mal an T5ern versuchen möchte.
    Es wir alles vermittelt was man braucht, angefangen von der Sicherheit bist hin zur Technik. Eine perfekte Ergänzung ist Timm, der leider nur ab und an bei den Kursen unterstützt.

    Die Erfahrung und das Wissen das die beiden mit in die Kurse bringen ist enorm. Man weiß gar nicht was man schreiben soll, ich könnte wahrscheinlich ein ganzes Buch schreiben. Nun ich bin mit beiden Kursen super zufrieden und würde sie immer wieder Buchen.

    Ein ganz großes DANKE an Andreas und Timm. Nur weiter so……

    Grüße aus GMH wünschen Marko und Corinna

  • Martin und Simone sagt:

    Heute haben wir am T5-Einsteigerkurs teilgenommen und wir sind jetzt noch voller Eindrücke des heute Erlebten….

    Es hat super viel Spaß gemacht ! Selbst die Theorie sowie die
    Sicherheits- und Materialkunde wurde durch Andi und Timm´s witzige Art in keiner Minute langweilig. Man konnte jederzeit Fragen über Fragen stellen – alle wurden erschöpfend und mit Engelsgeduld beantwortet. Das Klettern (sorry – die Seilzugangstechniken 😉 hat ebenfalls riesig Spaß gemacht und wir hätten nicht gedacht, daß wir uns am Ende EINES Tages so sicher fühlen und flux mal hier rauf und mal da runterkraxeln.
    Wirklich ein absolut empfehlenswerter Kurs. Wir haben uns gleich für einen Aufbaukurs im Januar angemeldet und freuen uns jetzt schon !

    Viele Grüße an alle !
    Martin & Simone aus Georgsmarienhütte

  • Silke und Christof sagt:

    Super Aktion!

    Nachdem wir schon mehrmals mit unserer tollen und sicheren Ausrüstung losgezogen sind und mit unserem Halb und 3/4- Wissen einige Bäume bezwungen hatten, stellte sich die Frage, ob wir denn auch alles richtig machen. Also wurde der Entschluss gefasst, mal so einen Kletterkurs zu absolvieren. Und eines können wir hier schon einmal sagen: Es war genau das Richtige!

    Nach freundlicher Begrüssung, Heißgetränken und theoretischer Einleitung in die Materie wurde schnell klar, dass ein tolles und sicheres Equipment nicht alles ist. Genauso wichtig ist es zu wissen, wie man es einsetzt. So gingen wir zur Praxis über…

    In den nächsten zwei Tagen wechselten sich Theorie und Praxis in einem angenehmen Verhältnis ab, sodass es zu keiner Zeit langweilig wurde. Wir erlernten den sicheren Umgang mit unserer Ausrüstung, Auf- und Abstieg am Seil (Auf und nieder immer wieder), das horizontale Wechseln zu einem anderen Seil, Rettung von hilflosen/ bewusstlosen Personen die im Seil hängen, horizontales fortbewegen mit Hilfe einer Seilbahn.

    Zwischendurch wurde mit leckerem Mittagessen, Kaffee und kleinen Pausen für das leibliche Wohl gesorgt.

    Fazit:
    Ein Erlebnis, das…
    man sicher nicht vergisst
    ohne Ende Spass macht
    jeden Cent wert ist

    Danke für das tolle Wochenende!
    Wir kommen wieder!

    Viele Grüße
    Silke und Christof

  • Ole sagt:

    Was für ein tolles Wochenende!
    Nachdem wir eine sehr heterogene Gruppe beisammen hatten, haben wir uns beim Erlebnis-Projekt für beide T5-Geocaching Kurse angemeldet. Die Gruppe bestand aus Leuten, deren Erfahrungen mit klettern und T5-Caching von keiner bis etwas reichte. Dies wurde von den Trainern während des Kurses immer beachtet, sodass sich alle gut aufgehoben fühlten.
    Wir hatten alle sehr viel Spaß an den zwei Tagen und konnten so in entspannter Lernatmosphäre uns neues Wissen aneignen bzw. bereits bestehendes Vertiefen.
    Nach etwas Theorie ging es recht schnell in die Praxis. Am Seil wurde alles mehrfach gezeigt und erläutert. Jederzeit standen unsere beiden Trainer für Fragen zur Verfügung und beantworteten diese ausführlich. Auch waren die Augen beider immer auf uns gerichtet und so wurde immer auf Fehler und mögliche Problematiken hingewiesen und diese korrigiert.
    Nach den Übungen und zu den Pausen fanden immer wieder reflektierende Gespräche statt und es wurde nochmal auf Probleme und Gefahren hingewiesen. Auch Geocaching-Fachsimpelei hatte immer mal wieder Platz.
    Beide Trainer waren sehr erfahren im Umgang mit der Seilzugangstechnik und so konnten wir letztendlich von ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz profitieren.
    Im Nachhinein ist mir klar geworden, dass wir vor den Kursen sehr leichtsinnig gehandelt haben und wie zwingend wichtig es doch ist, eine verunglückte Person aus dem Seil retten zu können.

    Noch einmal vielen Dank für dieses tolle Erlebnis-Projekt.
    Wir kommen definitiv wieder!

  • Sylvia und Kai sagt:

    Nachdem wir schon längere Zeit nach einem Training für T5 Caches im Internet gesucht haben, stießen wir auf das Erlebnis-Projekt von Andreas.

    T5 Training ganz in der Nähe, das hörte sich ja gut an und wir haben uns sofort angemeldet.

    An dem Wochenende haben wir sehr viel gelernt und dabei jede Menge Spaß gehabt. ☺

    Bei unserer letzten Kletteraktion konnten wir direkt von dem erlernten profitieren. ☺

    Daher können wir nur jedem der T5 cachen möchte dieses Training empfehlen auch wenn bereits Vorkenntnisse vorhanden sind.

    Grüße aus dem Sauerland
    Sylvia und Kai

  • Christian sagt:

    Am 13.11. habe ich kurzfristig einen Kursplatz bei Andres bekommen. Die Vorfreude war riesig, da ich von meinen Freestyle-Kletter-Aktionen auf Seil und Klettergurt umsteigen wollte.
    Am Anfang kam erst einmal trockene Theorie, gespickt mit allerlei Vokabular, das sich im Laufe des Tages noch erklaeren sollte. Hier kam eines immer wieder zur Sprache: doppelte Sicherheit (wow, ich hatte bisher null davon 🙂
    Nachdem uns klargemacht wurde, worum es beim Klettern geht (du machst Fehler, sicher dich doppelt, dann kannst du dir einen erlauben), durften wir ins Seil. Hoch und runter und runter und hoch und … klettern halt.
    Viele verschiedene Ideen und Gefahren beim Klettern wurden uns aufgezeigt, der Sinn fuer Safety first geschaerft. Und genau das ist es, was diesen Kurs so unglaublich gut macht: man faengt an zu Begreifen, das man bisher mit seinem Leben gespielt hat, und bisher immer nur Glueck gahebt hat. Irgendwann hoert das mal auf, und dann?
    Im Januar werde ich noch den Sonntagskurs machen, dann wird’s spassig.

  • Roy sagt:

    Vor einem Monat stieß ich auf einen Link zum Erlebnis-projekt.
    Die gebotene T5 Trainingen schienen mir genau das richtige um meine Kletterfähigkeiten, die irgendwie nur beschränkt waren
    auf „stürmisch hoch und runter kommt mann immer“, mal ordentlich auf zu putsen 😉
    Ich hatte keinerlei Erfahrung und die meisten Fachbegriffe und Materialen waren mir auch unbekannt.

    Vergangenes Wochenende am 13. und 14. November 2010 war es dann so weit:

    Nach einer kurze Einleitung, wobei Andreas immer wieder betonte das Sicherheit an erster Stelle käme, durften wir „ins Zeil“.
    Das erste Mal hoch zu klettern war ziemlich anstrengend aber nach einige Tipps und Anweisungen bekamm ich die technik im Griff
    und machte es richtig Spaß.

    Übungen und Theorie wechselden sich im laufe des Tages regelmäßig ab und die Zeit flog vorbei.
    Während der Materialkunde wurde vieles besprochen, erläutert mit Erfahrungen und immer ganz locker und mit Humor so das es nimmer
    langweilig wurde.

    Am Ende des ersten Tages wurden die Übungen immer anspruchsvoller und ich hätte nicht gedacht das ich solche
    „Herausforderungen“ schon nach einem Tag gewachsen war.

    Der nächste Tag folgte der zweite Teil und der war um einiges anstrengender.
    Nach dem Seilbahnfahren kam das Umsteigen in andere Zeilen, die Selbsthilfe und eine Rettungsübung and der Reihe.
    Am Nachmittag schauten Rene und Dino vorbei was für Andreas der Anlaß war um sich eine „spezielle“ Übung aus zu denken.
    Zeitmäßig at es nicht geklappt aber wir haben doch einiges dazu gelernnt über was mann unbewußt vergißt oder anders
    macht wenn mann unter „Zeitdruck“ (Streß) steht.

    Am Ende wurde noch ein wenig geplauscht und damit ging auch der zweite Tag zu Ende.
    Was mir besonders gut gefallen hat is die Art und Weise, die Fähigkeit und Enthusiasmus womit Andreas sein Programm vorführte.
    Ich habe wärend der vergangene zwei Tage viel gelernnt und kann diesen Kurs für ein jeder der sich an einen T5’er ranmachen will
    nur weiter empfehlen.

    Demnächst werde ich mir eine Ausrüstung zulegen und komme bestimmt nochmal vorbei zum trainieren.
    Nochmals vielen Dank,

    Roy (fhc68)

    PS. die Würstchen waren auch sehr lecker;)

  • Dino sagt:

    Am 16. und 17. Oktober habe ich am T5 Training 1 und 2 teilgenommen. Wir wollten seit längerem mit T5 Gecoaches anfangen waren uns aber bei Ausrüstung und Techniken doch sehr unsicher und fanden überall nur Halbwissen und Halbwahrheiten. Aus diesen Gründen und weil Anna schon mal einen Anfängerkurs gemacht hat entschied ich mich, schließlich auch mit Rene, meinem Kletterpartner, am Kurs teilzunehmen. Am ersten Tag wurden Kenntnis im Aufsteigen und Abseilen erlernt und geübt. Dabei kam natürlich auch die Materialkunde nicht zu kurz. Was aber ganz ganz oben stand war die Sicherheit. Andreas legt großen Wert auf Sicherheit alles wird mehrfach geprüft und ewig kontrolliert. Es kann einem manchmal auf den Nerv gehen aber ist so sicherlich besser als, wenn man Fehler verinnerlicht.
    Am zweiten Tag ging es tiefer in die Materie, Umsteigen in andere Seil und auch Rettungsübungen wurden durchgeführt. Man weiss schliesslich nie wann man mal einen Kollegen beim Cachen aus dem Seil holen muss… Zudem haben wir eine Seilbahn gebaut und befahren, was für manche Caches auch nicht unwichtig ist.

    Heute am 14.November war ich noch einmal mit Rene beim T5 Training und übte ein bisschen mit den eigentlichen Teilnehmern. Dabei haben wir mit 5 Personen einen KletterParcours durchgespielt.Leider schafften wir es nicht in den angegebenen 30min aber es machte trotzdem sehr sehr viel Spass.

    Insgesamt ist der Kurs sehr zu empfehlen gerade weil man es so richtig lernt und nicht von anderen Geocachern die es auch nur halb richtig beherrschen oder von anderen Catchern mal eben gelernt haben.
    Ich werde auf jedenfalls mal wieder zum Training kommen 🙂
    Bis bald
    Dino

  • Rene sagt:

    Wir durften quasi als versuchskaninchen herhalten, und waren Teilnehmer des ersten Kurses in der Fabrik, welche eine super location mit ein bisschen LP feeling ist. Dementsprechend fing der tag mit Equipment auspacken, und beim seileinbau zugugen an. Nachdem wir ausrechend uebung im auspacken hatten, ging’s dann ins seil. Nach einiger tuedellei, und Sortierung der ganzen Karabiner, kommt dann nach einiger zeit Routine in die Sache.
    Alle moeglichen sachen haben wir gelernt, und Sicherheit war an oberster stelle.
    Mir hat es sehr viel spaß gemacht, und ich werde demnaechst mal zum freien Training vorbeikommen, obwohl ich schon so einige T5 caches gemacht habe.
    Ich kann jedem cacher der sich an T5 machen will so einen kurs nur empfehlen, und wenn’s nur ist damit einem die Sicherheitsaspekte nochmals eingetrichtert werden, und man nicht auf dumme gedanken kommt.
    Ich denke wir sehen uns bald beim Training.

    Rene

  • Anna sagt:

    Da ich schonmal bei einem T5 Intensivkurs für Anfänger in Eventform bei Andreas teilgenommen hatte, durfte ich am 17. Oktober gleich bei Geocaching 2 einsteigen ohne den Geocaching 1 Kurs belegt zu haben. Der Geocaching 2 Kurs hat sich für mich voll gelohnt. Ich konnte beim Event gelerntes auffrischen und habe viel neues dazugelernt. Die Kursinhalte stimmten voll mit den vorher angegebenen überein. Sicherheit wurde bei allem ganz groß geschrieben. Auf- und Abseilen war am Ende des Kurstages schon Routine. Seilbahnfahren hat natürlich sehr viel Spaß gemacht, Abseilen mit Achter war interessant und das Retten einer hilflosen Person haben wir zwar geübt aber ich hoffe, dass wir es in der Praxis nie brauchen werden. Andreas konnte uns fachkundig alle Fragen beantworten, wir haben viel an Material kennengelernt und waren am Ende des Kurstages gut beraten was alles auf der Einkaufsliste stehen muss. Auch alles andere bei diesem Kurstag hat gestimmt: die Fabrikhalle ist beeindruckend, für Kaffee & Kekse war gesorgt, ebenso erhielten wir ein Mittagessen vom Grill (jaa, das mit dem Grillen übe ich dann nochmal) und die Stimmung war die ganze Zeit über sehr gut. Verquatschte Zeit wurde am Ende hintendran gehängt, so dass wir sogar 2 Überstunden gemacht haben um alle geplanten Kursinhalte unterbringen zu können. Für T5 interessierte Geocacher kann ich diesen Kurs bei Andi absolut weiterempfehlen. Durch Andis Art ist auch die Theorie niemals langweilig und man kann die ganze Zeit über zuhören und aufpassen. Vielen Dank für alles!!

    Danke auch für das Angebot zum freien Training zu kommen. Ich nehme das sicher bald mal wahr. Bis jetzt haben wir noch keine T5er gemacht, irgendwie hat’s zeitlich noch nicht geklappt, obwohl wir für heute ein paar Bäume geplant hatten. Eigentlich wollte ich nicht so lange warten, sonst vergisst man zu schnell. Daher wäre das Training ganz gut gewesen.

    Bis bald mal!

    Anna

  • Gudrun sagt:

    Gestern durfte ich am ersten offiziellen Kurs der Erlebnis-Manufaktur teilnehmen. Ich mache es kurz: es war super! Trainer Andi hat die Inhalte so locker-flockig und witzig ‚rübergebracht, dass sogar die Zeit für die „schnöde“ (aber total wichtige) Theorie wie im Flug verging. Andi hatte eine Engelsgeduld (auch mit blutigen Anfängern wie mir) und auf jede Frage der ebenfalls anwesenen Beinahe-Profis eine (gute!!) Antwort. Und das Klettern in dem Fabrik-Ambiente ist einfach DER HAMMER!!!!!
    Mein Fazit: Hier kriegt man richtig was geboten – mache ich baldmöglichst wieder!
    Gudrun aus Münster

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